„Ortsvereine sind die Basis, sind das Herzstück der Partei“, so die wiedergewählte Vorsitzende Renate Schroff bei der Jahresversammlung des Herzogenauracher SPD-Ortsvereins.

Bei den Neuwahlen des Ortsvereines mit seinen rund 150 Mitgliedern gab in den Reihen des Vorstands einige Veränderungen. Neben der einstimmig bestätigten Vorsitzenden wurde der bisherige Schriftführer Altan Kiazim zu ihrem Stellvertreter gewählt, nachdem Jochen Heinzel nicht mehr kandidierte. Zur Schriftführerin wurde Claudia Belzer, zu neuen Beisitzern wurden Elke Bauer, Margot Jansen, Jürgen Karl und Claudia Leuschner in die Vorstandschaft gewählt. Sie lösten Curt Blank, Gerlinde Kaltenhäußer und Sandra Wüstner ab, die nicht mehr kandidierten.

Mit Blick auf die Bundestagswahl motivierte die Abgeordnete Martina Stamm-Fibich mit einer kämpferischen Rede zum Endspurt des Wahlkampfes. So stiegen aktuell die Umfragewerte für Kanzlerkandidat Olaf Scholz und nach den Worten der Bundestagsabgeordneten sei sich die SPD so einig wie noch nie, denn sie habe ein gutes Programm.

Aus dem Stadtrat berichtete der Fraktionsvorsitzende Holger Auernheimer und betonte, dass die neue Gestaltungsmehrheit einen guten Start hingelegt habe. So konnten der Haushalt verabschiedet werden und eine Reihe von Projekten auf den Weg gebracht, weitergeführt oder beendet werden.

Auch Bürgermeister German Hacker zeigt sich zufrieden, so konnten die eingebrochenen Gewerbesteuereinnahmen durch die Finanzspritzen des Bundes und Landes erheblich abgemildert werden. Allerdings müssten einige geplante Vorhaben noch aufgeschoben werden, weil der Verwaltung schlicht und einfach die Arbeitskräfte fehlen, so Hacker.

Bei den Schulen sieht sich der Bürgermeister in Sachen Corona gut gerüstet. Bei den Lüftungsanlagen fehlten nur noch wenige Klassenzimmer, weshalb der Bürgermeister hofft, dass diese bis zum Beginn des Schuljahres ebenfalls noch ausgestattet werden können.

Richard Sänger