Auf den Weg in eineklimafreundlichere Zukunft will die Gemeinde Röttenbach Hausbesitzer bei der Umstellung einer Flüssiggasheizung auf regenerative Energien unterstützen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gemeinde hervor.

Verschieden Gründe

Neben Umweltschutzaspekten sei derartige Umstellung auch wegen der explodierenden Gaspreise lukrativ. Der Förderzuschuss in Höhe von zusätzlichen zehn Prozent zur BAFA-Förderung, kann von Hausbesitzern ab sofort bei der Gemeinde beantragt werden. Zu beachten ist dabei, dass der Antrag für den Zuschuss vor Einbau der neuen Heizung gestellt werden muss.

Aufgrund der hohen Nachfrage im Handwerk ist es wichtig den Umbau rechtzeitig zu planen. Ansprechpartner für Fragen und Hilfe bei der Antragstellung der Bürger ist der Klimaschutzbeauftragte Christian Adami.

Bisher gibt es von der Gemeinde bereits Zuschüsse von zehn Prozent zusätzlich zur BAFA-Förderung beim Tausch alter Ölheizungen gegen klimafreundliche Heizsysteme. Die zügige Abkehr von fossilen Brennstoffen ist aus Sicht der Gemeindeverantwortliche wichtig, weil die Verknappung von Gas und auch Öl die Preise in die Höhe schnellen lässt. Eine weiterer Begründung: Der Klimawandel dulde keinen Aufschub mehr.

Plan für Klimaschutz

Diese Förderungen sind, so die Pressemitteilung, Bausteine der Röttenbacher Klimaschutzstrategie. In Summe stellt die Gemeinde rund 210.000 Euro für Fördermaßnahmen im Jahr 2022 und 2023 bereit. Die Maßnahmen sind im Internet auf der Website der Gemeinde unter der Rubrik Förderprogramme zu finden. Sie ist unter der Adresse roettenbacherh.de/klima erreichbar.

Fokus auf Energieeffizienz

Mit diesen Programmen will die Gemeinde das Bestreben des Freistaats Bayern beim Erreichen seiner Klimaziele und dadurch auch des übergeordneten 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens unterstützen.

Auch in den gemeindeeigenen Gebäuden liege der Fokus auf Energieeffizienz und dem Einsatz von erneuerbaren Energien, wie es in der Pressemitteilung heißt. Beispielsweise stehe die Lohmühlhalle vor einer energetischen Rundum-Sanierung. Der Fokus liege dabei vor allem auf einer effektiven Dach-Wärmedämmung, einer umweltfreundlichen Wärmequelle mit sogenannter Power-to-heat und Stromversorgung mit Photovoltaik sowie Stromspeicherlösungen. Auch auf allen anderen Kommunalen Liegenschaften soll der Ausbau mit Photovoltaik (PV)-Anlagen vorangehen. Noch im September sollen die Dachflächen der Feuerwehr der Dienst-Garagen folgen. Ebenfalls ist eine PV-Anlage auf der öffentlichen Toilette sowie auf der Röttenbacher Bauhofwerkstatt geplant. red