Nach einer Unterbrechung wegen Corona haben die Krippenfreunde Herzogenaurach unter ihrem Vorsitzenden Hans Schmitt eine Jahreshauptversammlung abgehalten. Während der Rückblick trotz Corona positiv ausfiel, bereitete die Neuwahl des Vorstands Schwierigkeiten: Es gab keine Kandidaten für die Vorstandsposten. Aus diesem Grund bleibt der aktuelle Vorstand geschäftsführend ein weiteres Jahr im Amt. Seine Aufgabe ist es, eine Lösung zu suchen.

Eine Auflösung des Vereins kommt für niemanden in Frage, entweder wird eine neue Vorstandsmannschaft gefunden, oder es gibt eine Fusion mit einem Herzogenauracher Verein, um die Arbeit des Kripppenbauvereins weiterführen zu können. Die Anwesenden waren zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird.

Beim Totengedenken wurde der zehn Verstorbenen gedacht: Josef Welker, Manfred Frankenberger, Christof Fischer, Alfons Ort, Josefine Farrenkopf, Christa Lukasch, Michael Faber , Klaus Burkhardt, Fritz Fröhlich und Erich Schacher.

Der Verein hat inzwischen 120 Mitglieder, Schmitt dankte allen Mitgliedern für ihr Mitwirken und hatte ein Vergelt’s Gott an alle Unterstützer parat. Auch wurden Stadtpfarrer Helmut Hetzel und Pfarrhaushälterin Hildegund Burgis zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Wegen Corona hatten keine Krippenausstellungen stattfinden können, als Ersatz dafür gab es einen Krippenweg in Schaufenstern der Innenstadt. Die Kirchenkrippe konnte aufgebaut werden, allerdings mit reduzierten Szenen. maw