Bereits im März dieses Jahres hat die Sparkassen-Bergwelt, das neue Kletter- und Vereinszentrum des deutschen Alpenvereins (DAV), Sektion Erlangen , ihren Kletterbetrieb aufgenommen. Nun holte der Verein die wegen der Corona-Pandemie verschobene offizielle Eröffnung der Vereinsanlage nach und lud maßgebliche Unterstützer des Projekts zu einer Feierstunde in die neue Erlanger Kletterhalle.

Kai Lenfert, Vorsitzender des DAV Erlangen , erinnerte in seiner Rede an die Entstehungsgeschichte des Zentrums, die anfänglichen Herausforderungen im Kletterbetrieb durch die Pandemie und die ersten sportlichen Höhepunkte, zu denen in diesem Sommer die Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften im Sportklettern zählten. Beginnend mit der Idee für das Kletter- und Vereinszentrum im Jahr 2011, den ersten konkreten Planungen im Jahr 2017 und dem Spatenstich im Herbst 2019, konnte das neue Gebäude Ende 2020 planmäßig bezogen werden, heißt es in einer Pressemitteilung des DAV.

Als eine der größten DAV-Kletteranlagen in der Region bietet die Sparkassen-Bergwelt mit mehr als 2000 Quadratmetern Kletterfläche und bis zu 18 Meter hohen Wänden im Innen- und Außenbereich beste Trainingsbedingungen und mit knapp 200 Routen in einem breiten Spektrum von Schwierigkeitsgraden ein vielseitiges Angebot für Freizeitkletterer wie ambitionierte Leistungssportler jeden Alters.

In den Räumlichkeiten an der Erlanger Hartmannstraße – und damit in direkter Nachbarschaft zum neu entstehenden Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum (BBGZ) der Stadt Erlangen – sind auch die Geschäftsstelle der DAV-Sektion Erlangen und die Alpin-Bücherei untergebracht. Ein großer Mehrzweckraum, ein eigener Kinderspielbereich und ein gemütliches Bistro mit Gartenterrasse runden das umfangreiche Angebot der Sportstätte ab.

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik ( SPD ) brachte seine Begeisterung über das gelungene Projekt zum Ausdruck und betonte die damit verbundene große Chance für den Erlanger Sport. Die DAV-Kletterhalle stehe zusammen mit der Mehrfachsporthalle der Stadt , dem Röthelheim-Schwimmbad und den Sportanlagen der Universität für ein umfassendes Sportangebot. red