Das Magazin Focus hat gemeinsam mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) und mit wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) Unternehmen in Deutschland auf ihr Nachhaltigkeitsengagement analysiert. Die Firma Martin Bauer hat es in der Kategorie „ Kaffee “ (die Kategorie „ Tee “ müsste erst noch aufgenommen werden) unter die zwei ausgezeichneten Unternehmen geschafft.

Die Studie untersuchte, was Firmen in Deutschland in Sachen Nachhaltigkeit tun, welche Verantwortung sie übernehmen, wie sie darüber berichten und wie tief das Thema in der Unternehmens-DNA verwurzelt ist. „Eine wertvolle Firma muss nicht automatisch groß, mächtig und teuer sein. Leistet eine Firma nicht auch einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und deren Zukunft, wenn sie sich beim Thema Nachhaltigkeit engagiert?“, so der Autor des Berichts. Für die Auswertung der Berichte diente der GRI-Standard (Global Reporting Initiative) als Orientierung, den die Martin-Bauer-Gruppe verwendet. Der GRI-Standard gliedert die Berichtslegung dabei in drei Bereiche: die ökologische Verantwortung (zum Beispiel Emissionsintensität oder Kontrolle der Lieferkette ), die ökonomische Verantwortung (zum Beispiel wirtschaftliche Leistung) und die soziale Verantwortung (zum Beispiel Arbeitssicherheit oder Gesundheitsschutz).

Seit 1930 steht die Martin-Bauer-Gruppe nach eigenen Angaben für eine weltweit einzigartige Expertise bei pflanzlichen Produkten. In Zusammenarbeit mit den Kunden entwickele man Lösungen für die Tee-, Getränke-, Lebensmittel-, und Tierernährungsindustrie. Die Produkte basieren demnach auf verantwortungsvoll beschafften pflanzlichen Rohstoffen aus mehr als 80 Ländern. In mehr als 25 Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit arbeiten mehr als 4000 Mitarbeiter . red