Kämmerin Christina Strunk legte den Weisendorfer Gemeinderäten in ihrer Sitzung am Montag die Jahresrechnung für das Jahr 2020 vor. So betragen die Einnahmen und die Ausgaben des Verwaltungshaushalts jeweils 15,7 Millionen Euro und die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushalts jeweils 17,8 Millionen Euro. Darin ist eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt in Höhe von knapp 2,5 Millionen Euro und eine Zuführung zur Allgemeinen Rücklage (Sollüberschuss 2020) in Höhe von etwas über 10,1 Millionen Euro enthalten.

Nach den Zahlen der Kämmerin wurden im Jahr 2020 neue Haushaltseinnahmereste gebildet, so zum Verkauf von Wohnbaugrundstücken, für Straßenerschließungsbeiträge und Abwasser-Herstellungsbeiträge von insgesamt nahezu 700 000 Euro. Die Höhe der Haushaltsausgabereste belaufen sich auf rund 800 000 Euro.

Geänderte Abstandsflächen

Wegen der kürzlich erfolgten Änderung des bayerischen Abstandsflächenrechts muss der Bebauungsplan „Gerbersleithe Ost“ geändert werden. Durch die neue Rechtslage kommt es auf Grundstücken im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplans zu unverhältnismäßigen Härten bei der Bebauung der Grundstücke . Dies betrifft insbesondere die überbaubaren Grundstücksflächen der östlichen Baureihe. Hier sollen die festgesetzten Baulinien durch Baugrenzen ersetzt werden und die überbaubaren Grundstücksflächen in Teilbereichen geringfügig erweitert werden.

Das Plangebiet umfasst mit knapp über 11 000 Quadratmetern 19 Grundstücke . „Die Änderung des Bebauungsplans kann im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB durchgeführt werden. Durch die Änderung des Bebauungsplans werden die Grundzüge der Planung nicht berührt“, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein ( CSU ) dazu. Der Marktgemeinderat beauftragte die Verwaltung, die Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen. sae