Die alljährlichen Bittprozessionen rund um Höchstadt fanden in diesem Jahr unter den vorgeschriebenen Corona-Auflagen mit dem Motto „Wir laufen mit Abstand am besten“ unter großer Anteilnahme der verschiedenen Gemeinden statt.

Um die Verantwortung der Christen für die Schöpfung öffentlich zu dokumentieren und um für den Erhalt der Natur, für ein Ende von Corona und für eine gedeihliche Ernte zu beten, zogen Gläubige aus den Pfarreien Sterpersdorf und Höchstadt aus verschiedenen Richtungen am ersten Bitt-Tag nach Ailersbach.

Am Dienstag begaben sich trotz leichten Regens die Höchstadter Pfarrangehörigen zwischen, Wiesen, Wäldern, Feldern, Äckern und Weihern vom Treibweg aus nach Nackendorf, um auf dem dortigen Sportplatz zusammen mit der Ortsgemeinde Gottesdienst zu feiern.

Das passende Wetter

Der für die Natur notwendige Regen setzte als Punktlandung am Ende des Gottesdienstes prompt in Strömen ein. Am Mittwoch planten die Pfarrämter eine gemeinsame Bittprozession der Sterpersdorfer und Höchstadter auf den Lauberberg zur Antoniuskapelle. Die Stadtkapelle Höchstadt und die Sterpersdorfer Organistin Petra Fischer sorgten jeweils für die musikalische Umrahmung der Flurumgänge.

Die Gremsdorfer St.-Ägidius-Pfarrei gestaltete Gebetsstationen für die Pfarreiangehörigen, die eingeladen waren, an einem individuellen Bittgang unter freiem Himmel teilzunehmen. Bürgermeister Norbert Walter ( CSU ) gestaltete zu Beginn in der Dorfkirche eine feierliche Maiandacht, die Dieter Rödel (Gesang) und Monika Köberlein (Orgel) umrahmten. Die Bittmesse mit Pfarrer James Nangachiveetill rundete den Gremsdorfer Bitt-Tag ab. LM