In der m&i-Fachklinik Herzogenaurach haben sich bereits Ende Dezember rund 140 Angestellte gegen das Coronavirus impfen lassen. Inzwischen haben sie auch die zweite Impfdosis erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachklinik für spezialisierte Akutmedizin und medizinische Rehabilitation . Der Schutz der Patienten und Mitarbeiter stehe an erster Stelle.

"Die Impfbereitschaft unserer Mitarbeiter ist hoch. Das freut mich sehr und zeigt, wie verantwortungsvoll sie mit dieser Situation umgehen. Denn nur durch die Impfung machen wir einen riesen Schritt in Richtung Normalität zurück", erklärt der kaufmännische Direktor der Fachklinik Herzogenaurach , Bastian Ringelhann.

Einer der Ersten, der sich in der Fachklinik impfen ließ, ist der 27-jährige Pflegefachmann Ferdinand Bichelmeir. "Mit dieser Impfung werde ich meiner Verantwortung gegenüber Patienten gerecht und schütze mich selbst vor einer tödlichen Krankheit. Denn durch einen kleinen Piks verringert sich das Risiko, an Covid-19 zu erkranken um 95 Prozent. Ich würde es immer wieder tun und kann allen anderen nur raten, sich impfen zu lassen", berichtet der stellvertretende Stationsleiter.

Zunächst erhielten vor allem Pflegefachkräfte und Ärzte, die häufigen Kontakt zu Patienten haben, den Biontech/Pfizer-Impfstoff. "Alle Impfungen liefen nach unserer Kenntnis ohne Komplikationen oder Nebenwirkungen ab. Wir hoffen, dass in den nächsten Tagen weitere Dosen des Impfstoffes eintreffen werden. Wir haben insgesamt rund 450 Mitarbeiter . Sobald die nächste Lieferung da ist, machen wir weiter, bis alle, die es möchten, geimpft sind", sagt Personalleiter Marco Natter. red