Mit großer Spielfreude hat die Unterstufentheatergruppe des Gymnasiums Höchstadt das kurzweilige Kriminalstück „(K)Ein Mord in Aussicht“ von Sabine Schmitt aufgeführt.

Die Handlung: In dem idyllischen Dörfchen Hinterhausen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, Bürgermeister Fischer kümmert sich um alles. Hauptsache, die Nelken in den Vorgärten werden nicht von den Schafen abgefressen. Dass aber auch in dem beschaulichen Ort nicht immer alles ganz harmonisch ist, wird spätestens mit dem Mord am Landgrafen von Mufflingen klar.

Die beiden Polizisten Dombrowski und Mittelmann sehen sich plötzlich vor einer großen Herausforderung. Gewöhnlich haben sie mit wenig spektakulären Fällen wie verschwundenen Gartenzwergen zu tun. Nun können sie den Mord nur mit Hilfe der Praktikantin Carolin Bär aufklären.

Große Vorfreude nach der Pause

Da wegen der Pandemie in den vergangenen Jahren nur wenige Veranstaltungen stattgefunden hatten, fieberten alle Darsteller ihrem Auftritt besonders entgegen. Die für den 25. Mai geplante Aufführung wurde coronabedingt verschoben. Eine Woche später war es allerdings so weit: Die Sitzplätze in der Aula waren alle belegt − welch ein ungewohnter Anblick. Die Freude, vor Publikum zu spielen, war allen Mitwirkenden deutlich anzumerken. Es war ein krönender Abschluss für die Theatergruppe und ein unterhaltsamer Abend für das Publikum − auch für die stolzen Eltern.

Die Aufführung hat mal wieder gezeigt, dass Schule so viel mehr ist als nur Fachunterricht nach Stundenplan. red