Das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) der Feuerwehr Etzelskirchen ist eingeweiht worden. Als Gast und wichtiger Teilnehmer war Pfarrer Kilian Kemmer anwesend. Die Fahrzeugweihe des MLF stellte für ihn die erste große Amtshandlung in Etzelskirchen dar.

Nach der Begrüßung stellte Kommandant Christian Weidner vor, wie der Weg zum neuen Feuerwehrfahrzeug beschritten wurde. Der Wunsch nach einem neuen Fahrzeug wurde in der Wehr immer größer, da das 29 Jahre alte Vorgängermodell in die Jahre gekommen war und schon länger nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprach. Eine Projektgruppe in der Feuerwehr mit Unterstützung der Stadt und der FFW Höchstadt sorgte für eine europaweite Ausschreibung.

7,2 Tonnen schwer

Das nun angeschaffte MLF basiert auf einem Iveco-Daily-Gestell und ist insgesamt 7,2 Tonnen schwer. Ein 180 PS starker Motor sorgt für die notwendige Unterstützung. Der Aufbau wurde durch die Firma Ziegler in Dachau gemacht.

Wichtig sind für die Feuerwehr Etzelskirchen die vier Atemschutzgeräte, der 1000 Liter fassende Wassertank und der fest eingebaute Lichtmast. Auch gibt es Platz für einen Wassersauger, eine Tauchpumpe, eine Kettensäge , einen Stromerzeuger und einen Defibrillator, was eine wichtige Ausrüstung darstellt, die vorher im alten Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) nicht vorhanden war.

Im Anschluss sprachen stellvertretender Landrat Martin Oberle, Bürgermeister Gerald Brehm und von der Feuerwehrführung Kreisbrandrat Matthias Rocca und Kreisbrandinspektor Jürgen Schwab . Pfarrer Kemmer erbat den Segen für die Anwesenden und die Angehörigen der Feuerwehr. Nachdem er die Weihe vollzogen hatte, konnten die Gäste das Fahrzeug inspizieren. Kommandant Weidner und stellvertretender Kommandant Schüpferling erläuterten den Gästen die Ausrüstung im Detail. Im Anschluss lud Vereinsvorsitzender Norbert Geyer ins Festzelt ein. red