Eine Zeitreise in Herzogenaurach , geht das? Die Schüler der letztjährigen Klasse 8c der Realschule Herzogenaurach und ihre Lehrerin Ulrike Maier-Robisch präsentierten am Mittwoch im Rathaus von Herzogenaurach vier verschiedene Actionbounds, die einen in die Geschichte der Stadt Herzogenaurach entführen.

Ein Actionbound ist eine interaktive Handy-Rallye, so ähnlich wie eine Schnitzeljagd oder Geocaching. Auf der Homepage der Stadt Herzogenaurach kann man unter www.herzogenaurach.de/leben/stadtmuseum/virtuelle-schnitzeljagd den QR-Code einscannen. Dann nimmt Prinzessin Mathilde III. den Teilnehmer an die Hand und zeigt ihm die Altstadt und deren Zünfte in Herzogenaurach . Sie schafft es, dass die Bäckerei Lang ihre Backstube wieder öffnet und einen Einblick gewährt, die Brauerei Heller den virtuellen Gast auf ein Bier einlädt oder dass der Hammer in der Schmiede von Walter Drebinger auf den Amboss geschwungen wird.

Der erste Spike

Natürlich ist auch die Geschichte des Sportschuhs als neuer Bound dabei. Da wird die Frage beantwortet, wer den ersten Spike für die Schuhe hergestellt hat – die Schmiede Zehlein aus Herzogenaurach . Helmut Fischer erzählt von der Zeit, in der die Brüder Dassler noch gemeinsam Sportschuhe entwickelt haben. An der Kirche St. Magdalena gibt es viel zu entdecken, überall finden sich Tierdarstellungen, und Kreisheimatpfleger Manfred Welker begleitet den Teilnehmer beim Betrachten.

Zu guter Letzt befasst sich der vierte Bound mit der Herzo-Base und ihrer Entwicklung vom Fliegerhorst zu einem Wohngebiet. Über die Herzo-Base berichten in Interviews Bürgermeister German Hacker ( SPD ) und der frühere Stadtrat Franz-Josef Lang.

Begleitet wurde das Projekt von Christian Hoyer vom Stadtarchiv und Stadtmuseum Herzogenaurach . Als Dankeschön haben die Schüler und Schülerinnen eine Urkunde und ein Stifteset von der Stadt Herzogenaurach erhalten.

Weitere Informationen gibt es auch unter https://de.actionbound.com/bounds/search?q=Herzogenaurach.