Ökofest Voller Begeisterung für Umweltschutz und Kreativität feiern Generationen gemeinsam nachhaltige Tipps, rare Tomatensorten und vegane Leckerbissen – und zeigen, wie Mitmachen richtig Spaß macht.
Sonnenschirm statt Regenjacke: Den ganzen Tag über wärmte die Sonne das Weihersbach-Festgelände und spitzte durch die hohen Baumkronen. Viele Gäste – große und kleine – streiften durchs Gelände, durchstöberten die Marktstände und waren an den tollen Kreativständen selbst aktiv.
Entspanntes Flair seit 1995
Den Start des Ökofestes gestaltet die Musikschule Herzogenaurach ganz kurzweilig, denn die Künstlerinnen und Künstler des Zupfensembles weckten auch die Morgenmuffel sanft. Sie schufen das ganz entspannte Flair, für das das Fest jetzt schon seit 1995 steht – seit Retta Müller-Schimmel die ersten Ideen für das Ökofest umsetzte. Damals wie heute waren es zahlreiche Organisatoren, Vereine und Ehrenamtliche, die das Fest planen und durchführen.
Dieses Engagement belohnen die Veranstalter des Ökofestes jedes Jahr traditionell. Im Grußwort an die vielen Gäste sagte Organisatorin Monika Willwohl, dass die Überschüsse des Festes teilweise Projekten der Schulen und Kitas, Vereinen und sozialen Einrichtungen dienen sollen, die solche Werte wie das ganz entscheidende Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit förderten.
Charmante Kulisse
Wie diese Werte umgesetzt werden können, zeigten die Aussteller, deren Stände dem Ökofest wie jedes Jahr seine charmante Kulisse schenkten. Farbig und kreativ säumten die Marktler die Wege des Geländes und boten ökologische, teils sogar seltene Produkte. Alte Tomatensorten etwa oder Kostproben von gesunden Wildkräutern. Außerdem durften die Gäste probieren, wie frisch und lecker die veganen und vegetarischen Gerichte schmecken.
Gerade die Tipps für Nachhaltigkeit als Schutz der Perspektiven für Menschen, Tiere und die natürlichen Ressourcen waren für viele Gäste spannend. Für sie gab es Inspirationen echter Profis. Ob Fahrradclub oder Initiative für den Regenwald , Kräuterpädagogin und Spezialisten für Photovoltaik : Wer Interesse für ökologische Gestaltung hat, durfte viele spannende Infos sammeln. Viele Organisationen wie die Parents for Future oder Pride Herzo nutzen das Fest für die Präsentation ihrer Aktivitäten und informierten die Gäste.
Tolle Mitmachideen
Ganz typisch für das Ökofest sind die Kreativstände, die den Kindern und erwachsenen Gästen tolle Mitmachideen anboten. Malen und Basteln, Textildruck und Pflanzaktionen – für jeden und jede gab es das Passende. Für diejenigen, die es zwischendurch etwas ruhiger schätzen, hatte das Fest viele regionale und internationale, süße und pikante Spezialitäten parat. Das Glücksrad diente, wie schon seit vielen Jahren, als spannende Idee. Gerade die Knirpse hatten viel Spaß und fieberten dem Ergebnis und den möglichen Gewinnen entgegen.