„Wir haben überlegt, welchen Beitrag wir für die Ukrainehilfe leisten können, und da kam gleich der Gedanke, durch ein Open-Air-Konzert Geld für die geflüchteten Menschen zu sammeln.“ Das sagt CSU-Stadtrat Bernhard Schwab, der auch Musiker der „Ehemaligen der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach “ ist, über die Beweggründe, ein Benefizkonzert zu geben.

Dabei erinnert er an die Zeit, als Jacob de Haan beziehungsweise Dizzy Stratford den Titel Glasnost schrieb (1989). „Damals hatten wir alle die Hoffnung und die Zuversicht auf ein freies, friedliches Europa.“ Diese Hoffnung auf einen anhaltenden Frieden in Europa sei aber mit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine zerstört worden. Besonders in solchen Zeiten könne die Musik ein Zeichen der Hoffnung sein.

Am kommenden Samstag geben die „Ehemaligen“ ab 10 Uhr ein zweistündiges Konzert auf dem Marktplatz, zugunsten der ukrainischen Flüchtlinge. „Die Idee für das Benefizkonzert kam aus den Reihen der Musikerinnen und Musiker und wurde sofort von allen Akteuren begrüßt“, so Bernhard Schwab. „Wir wollen Solidarität zeigen und mit unseren Möglichkeiten den ukrainischen Flüchtlingen in Herzogenaurach helfen“, heißt es den Reihen der Kapelle.

Das Programm wird die ganze Bandbreite der Blasmusik abdecken. sae