Große Jungs weinen nicht – viele solcher stereotypen Bilder beeinflussen die Entwicklung von jungen Heranwachsenden . Auf der anderen Seite spielen aber auch Tabuthemen wie sexualisierte Gewalt und Mobbing eine große Rolle. Hobbies und Interessen begleiten sie dabei auf der Suche nach autonomer Identität.

Diese Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche geben Grund für einen besonderen pädagogischen Ansatz. Am Samstag, 10. Juli, veranstaltet der Arbeitskreis Jungenarbeit Erlangen-Höchstadt in Herzogenaurach zusammen mit der Mobilen Jugendarbeit im Landkreis einen Workshop zum Thema „Basics der Jungenarbeit in Theorie und Praxis“. Er findet von 10 bis 16 Uhr im Jugendhaus Rabatz in Herzogenaurach statt und richtet sich an Interessierte, die in der Jungenarbeit tätig sind oder noch werden wollen. Es sollen Fachkräfte und Ehrenamtliche für das Thema sensibilisiert werden.

Der Sozialpädagoge Ralf Hingler von der Mobilen Jugendarbeit Heroldsberg, Mitglied Kommission Jugendarbeit BJR und Vorstandsmitglied LAG Jungen- und Männerarbeit Bayern, lädt zur Diskussion rund um das Thema Jungenarbeit, wozu sie dient und was sie mit Feminismus zu tun hat. Daneben geht es in dem Workshop um präventive Handlungsmöglichkeiten, Zahlen, Statistiken und Hintergründe zum Thema. Zusätzlich zu fachlich-theoretischen Inputs greift der Workshop auch Praxiserfahrungen auf, um gemeinsam individuelle Maßnahmen zu erarbeiten.

Interessierte können sich per E-Mail an jugendpfleger@jugendtreff-hemhofen.de anmelden. Der Unkostenbeitrag liegt bei 20 Euro. Für Fragen steht gerne auch Klaus Böhm von der kommunalen Jugendarbeit per E-Mail an klaus.boehm@erlangen-hoechstadt.de oder telefonisch unter 0163/2592317 zur Verfügung. red