Einen besonderen Gastvortrag erlebten die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik in Höchstadt: Christine Fuchs, Koordinatorin beim Hospizverein Erlangen, und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Monika Albert vom ambulanten Kinderhospizteam Erlangen waren eingeladen, um über ihre anspruchsvolle und zugleich sehr einfühlsame Arbeit zu berichten.
Eingeladen hatte die Dozentin, Frau Rödel-Marx, die gemeinsam mit 16 angehenden Erzieherinnen und Erziehern dem Vortrag aufmerksam folgte. Die beiden Kinderhospizbegleiterinnen gaben einen eindrucksvollen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erklärten, wie sie Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern begleiten.
Dabei wurde deutlich, dass es in ihrer Arbeit vor allem um menschliche Nähe, Zeit und Unterstützung in emotional ex-trem belastenden Lebenssituationen geht.
Auch die Situation der Geschwisterkinder, die im Familienalltag oft zwischen Sorge, Rücksichtnahme und eigenen Bedürfnissen stehen, wurde durch ein Rollenspiel anschaulich thematisiert. So konnten die angehenden pädagogischen Fachkräfte nachempfinden, wie sich die Gefühlslage von Geschwistern schwerstkranker Kinder gestalten kann.
Für die Studierenden war der Besuch eine wertvolle Ergänzung ihrer Ausbildung und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig sensibler Umgang und ganzheitliche Begleitung in sozialen Berufen sind.
Monika Albert