Gerade Menschen mit geringem Einkommen treffen die Beschränkungen, die der Staat wegen der Corona-Pandemie erlassen hat, besonders hart. Wegen der Ansteckungsgefahr sind Kleiderkammern und Cari-Shops geschlossen; auch ein Teil der Sozialläden und Tafeln hat nicht mehr geöffnet. Wärmestuben und ähnliche Einrichtungen, in denen ein warmes Mittagessen angeboten wird, können nicht in der gewohnten Weise öffnen, allenfalls Mahlzeiten "über die Straße" ausreichen

Finanzielle Zuschüsse

Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass er aus seinen Hilfsfonds bedürftige Menschen unterstützt. Die Fonds geben auf Antrag von Caritas-Beratungsstellen in individuellen Notlagen finanzielle Zuschüsse an Familien und Einzelpersonen aus - unter anderem sind dies:

Der Bischöfliche Härtefonds will Schwangeren und Frauen mit kleinen Kindern in Notsituationen zur Seite stehen.

Allgemeiner Fürsorgefonds und Arbeitslosenhärtefonds sollen existenzielle Probleme gerade von Familien lindern.

Der Gesundheitsfonds bezuschusst Maßnahmen, die der Prävention oder der Förderung, der Aufrechterhaltung oder der Wiederherstellung von Gesundheit sowie der Nachsorge dienen. Darunter fallen auch die Kosten für rezeptfreie Medikamente oder die Zuzahlung für verschreibungspflichtige Arzneien.

Höchstens 750 Euro

Die maximale Höhe der einzelnen Beihilfe beträgt 750 Euro. Manchmal reicht schon ein zinsloses Darlehen, um eine akute Krise zu überwinden oder ein existenzielles Problem zu lösen. Die Beihilfen werden von den Beratungsstellen und Einrichtungen der Stadt- und Kreis-Caritasverbände für ihre Klienten beantragt. Beim allgemeinen Fürsorgefonds und Arbeitslosenhärtefonds können auch andere katholische Verbände Anträge stellen.

Die Hilfsfonds speisen sich zum Großteil aus Spenden. red