Die Koordinierungsstelle am Sozial- und Versicherungsamt der Stadt Coburg hilft Neuankömmlingen mit Migrationshintergrund bei ihrem Start in Coburg und tut viel, damit dieser erfolgreich verläuft. Koordinatorin Almut Hagner steht in ihrer täglichen Arbeit Menschen aus Krisengebieten wie Syrien, Irak, Afghanistan oder Somalia zur Seite, unter anderem bei der Wohnungssuche oder beim Ausfüllen von Behördenformularen. Aber auch Neubürger aus China, Argentinien und europäischen Ländern wenden sich Hilfe suchend an die Einrichtung. Im Jahr 2019 verzeichnete die Koordinierungsstelle rund 1500 Anfragen.

Die Anlaufstelle für anerkannte Flüchtlinge und Zuwanderer ist bereits 2016 dank der finanziellen Unterstützung des Coburger Automobilzulieferers Brose im Sozialamt installiert worden. Auch in diesem Jahr setzt das Unternehmen sein Engagement mit einer Spende in Höhe von 20 000 Euro fort.

Internes Programm

"Brose misst der nachhaltigen Integration von Neubürgern in unsere Gesellschaft eine hohe Bedeutung zu. Unser internes Programm ,FamilyNet‘ richtet sich an Familienmitglieder von ausländischen Mitarbeitern, um ihnen nach dem ersten Ankommen die soziale Integration im neuen Lebensumfeld zu erleichtern. Wir begleiten sie beispielsweise bei Behördengängen, erklären regionale Besonderheiten und unterstützen in herausfordernden Alltagssituationen", erklärt Steffen Tauss, Leiter Sozial- und Gesundheitswesen der Brose Gruppe, in einer Pressemitteilung.

"Die Kooperation mit Brose ist für uns ein echter Segen. Wir sind sehr froh, trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten dank dieser großzügigen Spende unsere Leistungen für anerkannte Flüchtlinge und Migranten weiterhin anbieten zu können", betont Holger Diez, Leiter Sozial- und Versicherungsamt Coburg.

Die Koordinierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund ist unter der Telefonnummer 09561/89-3576 oder per E-Mail unter Almut.Hagner@coburg.de zu erreichen. red