Der Gasthof "Opel" in Himmelkron war erneut Schauplatz der Freisprechungsfeier im Ausbildungsberuf Hauswirtschaft des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth. 47 Frauen und Männer nahmen aus den Händen der Bildungsberaterin Karin Wittmann sowie der Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Waltraud Seuß und Sabine Raupach ihre Zeugnisse und Urkunden entgegen.
Als Landkreisbeste wurden Sonja Popp (Kulmbach), Johanna Gollner (Wunsiedel), Vanessa Seidel (Hof), Martina Grasser (Bayreuth) und Sabine Hofmann (Kronach) zusätzlich mit einem Geschenk geehrt.
"Der Beruf Hauswirtschaft gehört zu den klassischen Frauenberufen. Gleichzeitig bietet er aber wie kein Zweiter die Grundlage für eine Vielzahl von Fortbildungsmöglichkeiten", betonte der Leiter des Berufsbildungsamtes Bayreuth, Ernst Heidrich in seinem Willkommensgruß. Er nannte hier stellvertretend die Berufe der Dorfhelferin, Familienpflegerin, Technikerin und Betriebswirtin für Ernährung und Versorgungstechnik sowie der Meisterin der Hauswirtschaft.
Im Namen seiner Kollegen gratulierte der stellvertretende Wunsiedler Landrat Gerald Schade allen 47 Frauen und Männern zum erreichten Abschluss. Er nannte es eine Wertschätzung, dass alle fünf Landkreise offiziell bei der Freisprechungsfeier vertreten waren. Um hier und heute die Prüfungszeugnisse entgegen nehmen zu dürfen, hätten alle viel Fleiß, Motivation und Tatkraft in diese Ausbildung investiert und dürften stolz sein auf ihre Leistung. Für Schade war es keine Selbstverständlichkeit, so viele verschiedene Möglichkeiten für die Ausbildung in der Region zu haben. Schade betonte, dass die Hauswirtschaft ein enormes Potenzial an hochwertigen Kräften heranbilde und schaute auf einen Beruf, der Aufstiegschancen biete. "Sie haben einen vielseitigen und interessanten Beruf gewählt und dürfen stolz sein auf das Erreichte", sagte Anja Sauer vom Ring für Familiendienstleistungen e.V. aus Frensdorf und beglückwünschte alle herzlich zum erreichten Abschluss. Die Hauswirtschaft gewinne immer mehr an Bedeutung, denn die Familienstrukturen wandelten sich. Dieser Beruf sei in vielen Einrichtungen sowie der Pflege und Betreuung älterer Menschen unverzichtbar
Auch Dagmar Hartleb vom Verband der Landwirtschaftlichen Meister (VLM) Bayern beglückwünschte alle zum erreichten Abschluss und betonte: "Sie haben den richtigen Schritt gemacht. Hauswirtschaft ist die Zukunftsbranche."


Kronach: dreijährige Fachschule

47 schlossen die Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Hauswirtschaft nach dem Berufsbildungsgesetz ab. 20 davon wählten den Ausbildungsweg der dreijährigen Berufsfachschule in Kronach, Ahornberg oder Bayreuth sowie fünf die duale Ausbildung. 22 wurden auf Grund ihrer langjährigen Praxis und des einsemestrigen Studiengangs an den Landwirtschaftsschulen Bayreuth und Kulmbach, Abteilung Hauswirtschaft zugelassen, zeigte Bildungsberaterin Karin Wittmann der Festversammlung an.
Bildungsberaterin Karin Wittmann nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei der ausgeschiedenen Vorsitzenden Gertrud Kolb für ihre langjährige Tätigkeit.


Notenschnitt 2,12 top

Der Beste der Auszubildenden ist Michael Müller aus Bayreuth mit dem Notenschnitt 2,12. Als Beste der Berufsfachschule (BFS) Kronach schloss Nadine Hain aus Stadtsteinach-Schwärzleinsdorf (Note 2,50) ab. Monika Tschuschke (Spopran) und Dorothea Weser (Klavier) umrahmten die Freisprechungsfeier. red