klaus schmitt

Die Stadt Haßfurt wird künftig den neuen Zweckverband, der im Landkreis für den Betrieb des Tierheims erforderlich ist, verwalten. Darauf verständigte sich der Finanz- und Hauptausschuss des Haßfurter Stadtrates in seiner Sitzung am Dienstagabend im Rathaus der Kreisstadt.
Das Tierheim wird derzeit mit Millionenaufwand gebaut. Es entsteht zwischen Knetzgau und Zell neben der Autobahn.
Für den Betrieb des neuen Tierheims bilden die 26 Kommunen im Kreis Haßberge einen Zweckverband. Die Verwaltung übernimmt, wie der Ausschuss in Haßfurt beschloss, die Stadt. Und zahlen muss Haßfurt auch: einmal für den Tierheimbau (wie alle anderen 25 Kommunen auch); das sind 160 000 Euro einmalig. Und zum zweiten für den Betrieb des Tierheims. 1,20 Euro pro Einwohner muss Haßfurt dafür im Jahr aufbringen. Das ergibt alljährlich eine Summe zwischen 15 000 und 20 000 Euro. Noch einen Beschluss fasste der Finanz- und Hauptausschuss am Dienstag: Die Stadt tritt dem neuen Zweckverband bei (völlig logisch, wenn sie die Verwaltung übernimmt).
Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es vor allem um Zuschussfragen. Zahlreiche Anträge lagen vor. Die Förderwünsche werden erfüllt, in einem Fall etwas abgespeckt. Nahezu einstimmig billigte der Finanz- und Hauptausschuss die Gesuche.
2250 Euro erhält das evangelische Pfarramt in Haßfurt für die Erneuerung der Kirchensakristei (Gesamtkosten 22 500 Euro).
Der Sportanglerverein Haßfurt bekommt 3718 Euro für den Kauf einer neuen Umwälzanlage auf dem Mooswäldchensee.
Die Pfarreiengemeinschaft Sankt Kilian wurde gleich zweimal bedacht: Für die 391 000 Euro teure Generalsanierung der Kirche in Unterhohenried bekommt sie 39 100 Euro und für die Voruntersuchungen zur Dachsanierung der Haßfurter Stadtpfarrkirche 8500 Euro (Gesamtkosten: 85 000 Euro).


Für den Flugplatz

Die Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt GmbH erhält den jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 25 000 Euro. Die gleiche Förderung für den Flugplatz geben jedes Jahr auch der Kreis Haßberge und die Stadt Schweinfurt.
3000 Euro gewährt die Stadt der Juniorenfördergemeinschaft Haßfurter Maintal (Ausbildung und Betreuung der Nachwuchsfußballer). Dieser Zusammenschluss mehrerer Vereine hatte 5000 Euro gewünscht. Nach einer Diskussion billigte der Ausschuss 3000 Euro für 2016/17.