Zurzeit sieht es nicht so aus, als ob der Bahnhalt in Obertheres reaktiviert werden kann. Bürgermeister Matthias Schneider erläuterte in der Sitzung des Gemeinderates am Montag das Antwortschreiben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die die Bedingungen dafür aufführte. Demnach ist das größte Hindernis, dass eine Integration eines neuen Bahnhaltes in das bestehende Fahrplangefüge nicht möglich ist. Aufgrund der starken Auslastung und der äußerst knappen Fahrzeit auf der Strecke Nürnberg–Bamberg–Schweinfurt–Würzburg prüft die BEG zusammen mit der Deutschen Bahn sogar Beschleunigungsmöglichkeiten. Bei einem neuen Halt müsste hingegen mit einer Verzögerung von zwei Minuten gerechnet werden, so die BEG. Unabhängig davon wäre eine weitere Bedingung, dass die Gemeinde das Umfeld des Bahnhofes barrierefrei gestaltet, was notwendigen Grunderwerb zur Folge hätte. Der Gemeinderat verblieb so, dass die Gemeinde zusammen mit dem Landkreis eine notwendige Willensbekundung für eine Reaktivierung des Bahnhaltes in Obertheres bei der BEG abgibt. Damit seien noch keine weiteren Verpflichtungen verbunden, sagte Bürgermeister Schneider: „Falls sich die politischen Rahmenbedingungen nach der Wahl ändern, haben wir vielleicht eine Chance.“

Der Schützenverein Hubertus 1956 e. V. in Untertheres erhält einen Zuschuss für die notwendige Flachdachsanierung (Kostenanteil: 36 146 Euro) und der Erneuerung des elektronischen Schießstandes (Kostenanteil: 2 764 Euro). Nach Abzug der Eigenleistungen in Höhe von knapp 1500 Euro ergibt sich nach den gemeindlichen Förderrichtlinien ein Zuschuss von 7491 Euro. Dieser wurde einstimmig im Gemeinderat bewilligt. In der zweiten Lesung war der Haushalt für das laufende Jahr. Nochmals wurde ausführlich über verschiedene Maßnahmen diskutiert. In der kommenden Sitzung soll dann das fertige Zahlenwerk beschlossen werden. li