Philipp Arnold (FWE) aus Jesserndorf hat sein Mandat im Stadtrat niedergelegt. Für ihn rückt in das Gremium der Polizeibeamte Ingo Heinemann aus Unterpreppach nach. In der Sitzung am Donnerstagabend wurde er von Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) vereidigt. Arnold begründete diesen Schritt mit persönlichen Herausforderungen in seinem Beruf als Rektor der Mittelschule Ebern . Bürgermeister Hennemann bedauerte diesen Schritt. Er lobte Arnold als einen Mann, der stets mit „offenem Visier seine Arbeit fair erledigt habe“. Im Anschluss erfolgte die Vereidigung von Ingo Heinemann als Nachrücker für Arnold. Festgelegt wurde, dass Heinemann Mitglied im Bauausschuss und im Ausschuss Verkehr und Mobilität wird. In den Ausschüssen Haupt- und Finanzausschuss ist er Stellvertreter, ebenso in der Schulverbandsversammlung Grundschule.

Arnold durfte sich in das goldene Buch der Stadt Ebern eintragen, ebenso Kurt Langer, dem kürzlich von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber der „Grüne Engel“ für seine Verdienste und Aktivitäten für den Bund Naturschutz verliehen worden war.

Für Ebern wurden verschiedene Projekte des Programms zur Städtebauförderung mit der Gesamtsumme von 3.670.000 Euro angemeldet, wobei die Xaver-Mayr-Galerie mit 1.510.000 Euro an der Spitze steht. Das Gremium fasste einen entsprechenden Beschluss. Dieter Gerstenkorn ( CSU ) regte an, die Bürger besser darüber zu informieren, dass sie sich bei Sanierungen beraten lassen können. So können im Altstadtbereich Fassaden von privat saniert werden. Damit möchte die Stadt die Eigentümer zur Stadtbildpflege animieren. Der Stadtrat stimmte bei einigen Anwesen in der Altstadt zu, darauf Photovoltaikanlagen anzubringen. Es sind Häuser, die nicht oder nur geringfügig einsehbar sind. hw