Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit integriertem Bauhof in Gädheim nähert sich seiner Vollendung. Davon überzeugten sich die Gemeinderäte bei einer Ortseinsicht im Rahmen der Sitzung am Montag. Wie Bürgermeister Peter Kraus erläuterte, gab es zwar bei einem Gewerk aus technischen Gründen eine kleine Verzögerung, aber insgesamt sei man immer noch gut im Zeitplan. Der Umzug des Bauhofes in das neue Domizil ist für den August geplant, während die Feuerwehr voraussichtlich im September einziehen wird.

Des Bürgermeisters Dank galt den Aktiven der Feuerwehren Gädheim-Ottendorf und Greßhausen sowie der nachalarmierten Feuerwehr Weyer und dem THW Haßfurt, die am vergangenen Wochenende im Unwetter-Einsatz waren. Unter anderem wurde hier die ehemalige B 26 überschwemmt und war fünfeinhalb Stunden für den Verkehr gesperrt. Ebenfalls ein Dank ging an die Anlieger der Bachgasse, die durch ihr beherztes und frühzeitiges Eingreifen verhindert hatten, dass der Bach auch in der Ortsmitte über die Ufer getreten ist.

Verbesserungen

„Als Ergebnis aus dem Unwetter müssen wir an verschiedenen Stellen in der Gemeinde die jeweilige Situation anschauen, um hier mögliche Verbesserungen erwirken zu können“, sagte Kraus. Zum einen bestehe an der großen Schadensstelle oberhalb des Regenüberlaufbeckens in Gädheim , aber auch in Greßhausen in Richtung Bundesstraße 303 und im Griesweg Optimierungsbedarf. Der gepflasterte Grabenkopf oberhalb von Gädheim in Richtung Bayerhof habe dagegen sehr gute Dienste geleistet und das Wasser aus den Feldern gezielt in den Mühlbach abgeleitet, erklärte der Bürgermeister .

Die Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung der Gemeinde Gädheim wurde neu erlassen. Dabei wurden die Beiträge für die Grundstücksfläche mit 1,45 Euro je Quadratmeter und für die Geschossfläche mit sieben Euro je Quadratmeter festgesetzt.

Diese Zahlen werden bei einem Grundstücksneuerwerb oder bei der Erschließung eines vorhandenen Grundstücks herangezogen und verrechnet. Dabei handelt es sich um einen Beitrag für das Kanalnetz, das einen Wert von 2,2 Millionen Euro widerspiegelt.

Aufgrund der unklaren Corona-Lage hat sich der Gemeinderat schweren Herzens dazu entschlossen, den Bauernmarkt, der am 3. Oktober stattfinden sollte, abzusagen. Damit soll den Ausstellern frühzeitig Planungssicherheit gegeben werden, hieß es in der Sitzung.