Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ditterswind und des örtlichen Feuerwehrvereins trafen sich mit Bürgermeister Wolfram Thein am Feuerwehrhaus, dessen Renovierungsabschluss in greifbare Nähe gerückt ist.

Thein lobte, dass „alles hervorragend geklappt hat und man sich unproblematisch an alle beiderseitigen Absprachen gehalten hat“. Besonders würdigte er Gerald Hellmuth, dessen unentgeltliche Planungs- und Durchführungsarbeiten der Gemeinde und der Feuerwehr so einiges an Kosten erspart hätte. Alle Pflasterarbeiten rund ums Feuerwehrhaus wurden vollständig von der FFW selbst erbracht. Bald werde das neue Fahrzeug TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) seinen Standort in Ditterswind bekommen. Auch hier waren die Feuerwehrleute bemüht, durch persönliche Besuche bei den jeweiligen Firmen einerseits die Kosten zu minimieren, andererseits die Ausrüstung so zu bekommen, wie sie für Ditterswinder Verhältnisse sinnvoll ist. Erste Kommandantin Susanne Eckl verwies auf bisher geleistete 700 (!) Stunden an Eigenleistung, die für Feuerwehr und Gemeinde Maroldsweisach mit rund 33 000 Euro im positiven Sinn „zu Buche schlagen“. Der Feuerwehrverein habe namhafte Zuschüsse zum neuen Fahrzeug und zum Gerätehaus samt Außenbereich in Aussicht gestellt. Zudem habe die Firma MK Bau Leuzendorf Baumaschinen kostenlos ausgeliehen.

Eine Win-Win-Situation sieht Gerald Hellmuth vor allem darin, dass ein barrierefreier Zugang zum Platz für die jährliche Johannisfeier der Kirchengemeinde geschaffen wurde. Der Umbau brachte auch mit sich, dass man nun (Susanne Eckl: „nach 44 Jahren ohne“) Toiletten eingebaut hat.

Bürgermeister Thein hofft, dass das Vorbild der Ditterswinder Feuerwehr ein Beispiel für andere Wehren im Gemeindebereich sein kann, und bestätigte der Ditterswinder Wehr „ein super Miteinander“. jf