Festliche, stimmungsvolle Klänge verschiedener Ensembles des Gymnasiums Herzogenaurach in einer stets voll besetzten Kirche - so fand bisher das traditionelle Weihnachtskonzert des Gymnasiums Herzogenaurach statt. In diesem Jahr geht die Fachschaft Musik aufgrund der Coronabeschränkungen einen neuen, innovativen Weg, heißt es in einem Pressebericht der Schule.

Schon ab September konnte man immer im D-Bau des Gymnasiums - dort befinden sich die Musiksäle - weihnachtliche Klänge vernehmen und Chören bei der Einstudierung adventlicher Choräle oder poppiger Weihnachtshits lauschen. Die Vorbereitungen auf das alljährliche Weihnachtskonzert mit den zahlreichen Musikensembles des Gymnasiums Herzogenaurach sind ein fester Bestandteil im Schuljahr und bereiten den Musizierenden und Musiklehrern immer große Freude, schreibt Musiklehrerin Susanne Hornauer. Eine Absage des traditionellen Weihnachtskonzerts sei deshalb keine Option gewesen.

Konzerte auf der Homepage

Vielmehr hätten ein neuer Rahmen und ein neues Format für das musikalische Event gefunden werden müssen. "Es war uns zum einen wichtig, dass die Ensembles, Solisten und kammermusikalischen Besetzungen unserer Schule ihr Können präsentieren können", erklärt Susanne Hornauer, die Initiatorin des Projekts. "Zum anderen möchten wir aber gerade in dieser Zeit ein Erlebnis in den gesetzten Rahmenbedingungen für die Schulfamilie ermöglichen." So habe die Fachschaft Musik das Konzept des Musikalischen Adventskalenders in digitaler Form entwickelt. Zu jeder Adventswoche wird hierfür ein kleines Konzert auf der Schulhomepage des Gymnasiums veröffentlicht, wobei diese Veranstaltung aus Datenschutzgründen der Schulfamilie vorbehalten und nur auf den internen Seiten der Homepage zu finden ist.

Dabei wirken größere Ensembles wie Bands, das Schulorchester und der Unterstufenchor, aber auch Solisten und Schüler in kammermusikalischer Besetzung mit. Der Schüler Max Klasna führt als Moderator durch die vier Adventswochen und gibt kurze Erläuterungen zu den Interpreten und jeweiligen Werken.

Die zunehmenden Verschärfungen der Regelungen bezüglich des Singens und Musizierens an Schulen hätten die Musiklehrer immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. So mussten die Bläserstimmen des Orchesters und der Big-Band einzeln eingespielt und nachträglich abgestimmt und zusammengemischt werden. Andere Ensembles wie der Unterstufenchor konnten zur Freude der Organisatoren so frühzeitig aufgenommen werden, dass noch eine Gesamtaufnahme möglich war.

Von Klassik bis Pop

Trotz der vielen praktischen und organisatorischen Schwierigkeiten konnte ein gelungenes Programm, aufgeteilt auf vier Adventswochen, entstehen, so Hornauer. Die Musikauswahl sei wie gewohnt vielfältig und beinhalte sowohl traditionelle wie auch moderne Stücke der Genres Klassik über Pop bis hin zur Filmmusik. Zu viel will die Lehrerin jedoch nicht verraten, da es ja wie bei jedem Adventskalender um Überraschungen geht. red