Wie können die Fußwege (Schleichwege) im Gemeindegebiet wieder in Schuss gebracht werden? Damit beschäftigte sich der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung in der Turnhalle erneut. Nach dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Unterstützung der Freien Wähler und der SPD soll es zunächst eine Kostenermittlung für verschiedene Ausbauvarianten geben. In Rossach geht es um den Weg im Fuchsgraben und um den Verbindungsweg zur Kirchgasse, die noch im Rahmen der Dorferneuerung mit Zuschüssen gefördert werden könnten. Es ist noch nicht klar, ob und welche Altlasten im Untergrund verborgen sind und wie viel ein Ausbau tatsächlich kosten würde. Man geht aber davon aus, das es utopisch teuer wäre, da es reine Handarbeit wäre. Um irgendeine Ausbauform wird die Gemeinde aber nicht herumkommen, da ihr die Verkehrssicherungspflicht obliegt. Schlimmstenfalls müsste ein Weg gesperrt werden.

Auch in den anderen Ortsteilen gibt es kleine Wege, die einer Sanierung bedürfen. Teilweise verlaufen sie über Privatgrund. Man kam überein, das alle diese Wege erst mal erfasst werden, bevor ein Planungsbüro eingeschaltet wird. Bei zwei Gegenstimmen wurde beschlossen, eine Prioritätenliste zu erstellen, die nach und nach abgearbeitet wird.

Breitbandausbau geht weiter

Im Breitbandausbau gibt es im Gemeindegebiet noch förderfähige Bereiche. Diese sollen noch erschlossen werden, sagte Bürgermeister Udo Siegel. Deshalb stimmte man dem Verfahren zum weiteren Breitbandausbau im Rahmen der Bayerischen Gigabit-Richtlinie einmütig zu.

Auch das Bayern-WLAN mit kostenlosen Hotspots im Gemeindegebiet will man voranbringen. Schließlich gibt es eine Förderung von 5000 Euro für zwei Hotspots, die man unbedingt mitnehmen möchte.

Seitens der Gemeinde gibt es gute Voraussetzungen für den Einbau der Accesspoints in eigenen Gebäuden: In Neuses ist es das Feuerwehrhaus, in Gossenberg das Gemeindehaus, in Buchenrod das "Haus der Bäuerin", in Watzendorf das Gemeindehaus sowie in Großheirath und Rossach das Feuerwehrhaus. Überall sind bereits Glasfaseranschlüsse gelegt oder Leerrohre vorbereitet. Nur das Feuerwehrhaus in Großheirath ist noch "ohne".

Man hielt bei drei Gegenstimmen am Beschluss der Errichtung von Hotspots in allen Ortsteilen grundsätzlich fest. Begonnen werden soll damit in Neuses, Gossenberg und Buchenrod.

Dem Schützenverein Itzgrund, dem die Gemeinde für den Einbau einer neuen Heizung 1200 Euro bewilligt hatte, wird finanziell nochmals unter die Arme gegriffen, da der vom Bayerischen Sportschützenbundes erwartete Zuschuss abgelehnt wurde. Udo Siegel setzte sich dafür ein, dass dem Verein weitere zehn Prozent Förderung zukommen sollten, da zurzeit sämtliche Einnahmemöglichkeiten verwehrt seien. Somit steuert die Gemeinde Großheirath anstatt 1200 nun 2500 Euro bei. lbö