Mit einem deutlichen Votum wurde Klaus Roßner zum Ortssprecher des Himmelkroner Ortsteils Gössenreuth gewählt. Der 40-jährige Maschinenbautechniker erhielt 61 von 84 möglichen Stimmen. 18 Wahlberechtigte sprachen sich für Herbert Pöllein aus, fünf für Marco Müller.

Die Ortsversammlung fand auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses statt, 84 Wahlberechtigte waren gekommen, um erstmals in der Geschichte von Gössenreuth einen Ortssprecher zu wählen. Bürgermeister Gerhard Schneider verwies darauf, dass bei der Kommunalwahl am 15. März erstmals kein Gössenreuther in den Gemeinderat gewählt worden war. 99 Bürger hätten daraufhin beantragt, einen Ortssprecher zu wählen. Dieser dürfe an allen Sitzungen des Gemeinderats beratend teilnehmen. Aus der Mitte der Versammlung wurden drei Kandidaten vorgeschlagen: Klaus Roßner, Herbert Pöllein (59) und Marco Müller (44). Sie hatten anschließend die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen.

Nach der zügigen Stimmenauszählung gratulierte der Bürgermeister Klaus Roßner zu seinem Erfolg. Schneider dankte aber auch Herbert Pöllein und Marco Müller, dass sie sich ebenfalls zur Wahl gestellt hatten: "Das ist lebendige Demokratie!"

Klaus Roßner versprach, die gute Arbeit, die die bisherigen Gemeinderäte geleistet hätten, fortzuführen. "Das ist nicht nur in meinem Interesse, sondern im Interesse aller. Dabei hoffe ich, euch nicht zu enttäuschen!"

Zur noch notwendigen Entscheidung des Gemeinderats, ob dem Ortssprecher ein generelles Rederecht eingeräumt wird, stellte Roßner fest: "Es wäre schön, wenn ich bei allen Beratungen dabei sein könnte." Rei.