In Herzogenaurach ist es nun schon seit Jahren Tradition, dass alleinstehende oder bedürftige ältere Menschen zur Weihnachtszeit nicht vergessen werden. Deshalb übernehmen Seniorenbeiräte und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter des Seniorenbüros - allen voran die "HerzoHeinzelmännchen" - sehr gerne die Verteilung gespendeter Weihnachtspäckchen an die Einwohner der Stadt, die vielleicht sonst von niemandem mit einem Weihnachtsgeschenk bedacht werden.

Um rechtzeitig die Weihnachtspräsente überbringen zu können, bitten die Organisatoren dieser Aktion darum, dass gespendete Päckchen (zum Beispiel mit haltbaren Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Gebäck, Konserven oder auch einem kleinen Geschenk wie Kerzen, Kalender, Rätselheft, Lektüre usw.) zwischen dem 8. und 15. Dezember im Seniorenbüro, Wiesengrund 1 (im Interims-Rathaus) abgegeben werden. Geöffnet ist das Büro dienstags von 15 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Wie es in einer Pressemitteilung des Seniorenbüros heißt, sind auch Geldspenden statt Päckchen willkommen, um zum Beispiel für Altenheim-Bewohner den Kauf von Pflegeprodukten statt Lebensmitteln zu ermöglichen.

In den Vorjahren hätten die oft sehr liebevoll verpackten Weihnachtspäckchen große Dankbarkeit - und manch Freudenträne - bei den Empfängern ausgelöst, berichtet Michael Baltz vom Seniorenbüro. Die Aktionen seien immer ein sehr eindrucksvolles Zeichen großer Hilfsbereitschaft innerhalb der Stadt gewesen. In Corona-Zeiten habe dies noch eine zusätzliche Bedeutung.

Wie Baltz berichtet, könne man die Empfänger der Päckchen nur durch persönliche Kontakte auswählen, da es keine offizielle Liste über den ausgewählten Personenkreis gebe. Wer einen einsamen, älteren oder bedürftigen Menschen kennt, der sich über ein Päckchen freuen würde, könne dies gern dem Herzo-Seniorenbüro mitteilen. red