In der Jahreshauptversammlung des Sportvereins Viktoria Kehlbach (SVK) wurde Kim Apel zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Christian Kraus. Beide lösen Stefan Büttner und Werner Vetter ab.

Der scheidende Vorsitzende Stefan Büttner war in seinem Jahresrückblick besonders stolz, dass der SVK erstmals wieder seit 2011 eine eigenständige Mannschaft für den Spielbetrieb melden konnte. "Damit trotzt der SVK der allgemeinen Entwicklung hin zu Spielgemeinschaften (SG) wegen Personalmangel", stellte er fest. Er hofft, dass dies möglichst lange so bleibt und wünschte der Mannschaft viel Erfolg. Den ehemaligen Spielgemeinschafts-Partnern Hirschfeld und Steinbach dankte der Vorsitzende für die faire und gute Zusammenarbeit.

Die Sportplätze seien trotz des äußerst trockenen Sommers in einem guten Zustand. Im Sportheim wurden Glasbausteine im Neben- und Wirtschaftsraum durch energiesparende Fenster ersetzt und ein neuer Ölofen angeschafft. Stefan Büttner dankte den Fußballspielern, die ihr Versprechen eingelöst und die Tribüne komplett neu gestrichen und mit dem SVK-Vereins-Logo versehen haben.

137 Mitglieder

"Großer Wert wurde auf die Mitgliederpflege gelegt", stellte er fest. Die "große Weihnachtsfeier" war sehr gut besucht und Anlass, den Fußballern und Helfern zu danken. Der etwas rückläufige Mitgliederstand um vier auf 137 bewege sich im Rahmen.

Alle Veranstaltungen im Sportheim waren gut besucht. "Das Sportheim ist in Kehlbach aktuell der einzige Ort, an dem Familienfeiern gleich welcher Art durchgeführt werden können, und erfüllt somit ein wichtige Funktion im Dorfleben", stellte der Vorsitzende fest. Ein schöner Jahresabschluss war die Feuerwerksvorführung mit vielen Besuchern auf dem Sportplatzgelände.

"Riesenschritt" für den SVK

Der Trainer Kim Apel ging in seinem Rückblick auf die Vorrunde 2017/18 ein, in der ein vierter Tabellenplatz, punktgleich mit Platz drei, erreicht wurde. "Nach reiflicher Überlegung und in Anbetracht von drei Neuzugängen mit Manuel Schneider, Lukas Hugel und Sascha Löffler entschloss man sich wieder eine eigene SVK-Mannschaft zu melden", so der Trainer. Ein Riesenschritt für den SVK. Zur Vorbereitung auf die neue Saison wurde ein Trainingswochenende durchgeführt. In der laufenden Saison 2018/19 lösten sich neun Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen ab. Nach bereits zwei Spielen in der Rückrunde belege der SVK den fünften Rang in einer B-Klasse, deren Niveau gegenüber dem Vorjahr, wegen der neu hinzugekommenen großen Spielgemeinschaften, höher sei. Er bedankte sich bei seinen Spielern, die ihn sehr unterstützen, beim Spielleiter Wolfgang Welscher und bei den Verantwortlichen des SVK.

Anja Welscher berichtete von einer guten Arbeit aus dem Bereich der Juniorenfördergemeinschaft Rennsteig (JFG). Fünf Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil. Absolut positiv fiel der Kassenbericht von Anja Welscher aus.

Bei den Neuwahlen unter Leitung von Klaus Knabner gab es einige Veränderungen an der Vereinsspitze, im Vereinsausschuss und bei den Revisoren.

Vor den Wahlgängen war es Klaus Knabner ein Anliegen, der alten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit zu danken. Besonders dankte er dem scheidenden ersten Vorstand Stefan Büttner und seinem Stellvertreter Werner Vetter für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Stefan habe bei einer schwierigen Ausgangslage den Verein im Jahre 2012 übernommen und in eine gute Zukunft geführt. In der Amtszeit der beiden Vorstände wurde das Sportheim generalsaniert, die Zufahrtsstraße zur Sportanlage erneuert und ein Rasentraktor angeschafft. Der Verein wurde auf solide finanzielle Beine gestellt, so dass die restliche Sanierung des Wirtschaftsraumes und der Außenfassade bewerkstelligt werden kann. Im sportlichen Bereich sei es gelungen wieder eine eigenständige Mannschaft zu etablieren. Klaus Knabner freute sich, dass beide dem Verein als Beisitzer/Schriftführer weiter zur Verfügung stehen. Liane Vetter (Schriftführerin), Silke Neubauer (Beisitzerin), Adolf Neubauer und der erkrankte Horst Trebes (langjähriger "Chef-Revisor") kandidierten nicht mehr, sagten aber zu, weiter für ihren SVK da zu sein. Knabner dankte besonders Adolf Neubauer für seine jahrzehntelange ("gefühlte 100 Jahre") Platzwarttätigkeit.

Die nächsten Termine im Sportheim sind der Fasching am Rosenmontag und das Starkbierfest am 22. und 24. März. wvk