Der Seelsorgebereich Herzogenaurach musste Abschied nehmen von Gemeindeassistent Michael Knopf, der nach Höchstadt wechselt. Stadtpfarrer Helmut Hetzel war der Anfang noch gut in Erinnerung. Michael Knopf war zweieinhalb Jahre in Herzogenaurach und brachte sich eigenverantwortlich im Seelsorgebereich ein.
"Du bist jemand, der auf Menschen zugeht", attestierte ihm Hetzel. "Einige Schüler aus dem Liebfrauenhaus lieben dich geradezu. Nimm das mit für deine neue Stelle."
Von Hetzel bekam Knopf einen Neopren-Ball, denn jeder müsse gelegentlich die Erfahrung machen, schwimmen zu müssen. Außerdem solle er in Bewegung bleiben und nicht den Spaß am Spiel verlieren.
Für den Seelsorgebereich überreichte ihm Gemeindereferent Bernhard Keller ein koptisches Gemälde, das Abt Menas zeigt, wie er freundschaftlich von Jesus umarmt wird. Auch Keller wünschte Knopf für seinen Berufsweg alles Gute und Gottes Segen.
Michael Knopf studierte nach dem Fachabitur bis 2015 sieben Semester Kirchliche Bildungsarbeit und Religionspädagogik an der Katholischen Universität in Eichstätt. Im Anschluss daran kam er im Mai 2015 als Gemeindeassistent in die Pfarreiengemeinschaft Herzogenaurach.


Ministrant in der Heimatgemeinde

Geprägt hat ihn vor allem seine Zeit als Ministrant und Oberministrant in seiner Heimatpfarrei Allerheiligen Nürnberg. Das war auch der Anlass, das Studium im kirchlichen Bereich aufzunehmen.
In Herzogenaurach war Michael Knopf an der Firmkatechese 2016 und an der Erstkommunionkatechese 2017 beteiligt. Er zeichnete für Kindergottesdienste - überwiegend in St. Josef - genauso wie für die Schulgottesdienste am Liebfrauenhaus verantwortlich. Dort gab er auch Religionsunterricht.
Außerdem engagierte er sich bei den Sternsingeraktionen und den Krippenspielen genauso wie bei Geburtstagsbesuchen von Jubilaren. Für den ehemaligen Oberministranten war es selbstverständlich, dass er auch die Ministrantenarbeit in Herzogenaurach unterstützt. In seinem ersten Jahr in Herzogenaurach fuhr er mit den Ministranten zum Fußballturnier.
"Obwohl ich täglich von Nürnberg nach Herzogenaurach gependelt bin, habe ich mich trotz allem ein Stück weit heimisch gefühlt und verlasse Herzogenaurach auch mit einem weinenden Auge", sagt Knopf. Ihm hat die Zeit in Herzogenaurach gut gefallen. Er fühlte sich hier auch sehr wohl, vor allem deshalb, "weil er hier ganz wunderbare Menschen kennenlernen durfte", wie er es formuliert.
Außerdem konnte er während seiner Zeit in der Pfarreiengemeinschaft Herzogenaurach viele Erfahrungen machen, die ihm an seiner neuen Stelle weiterhelfen werden. "Ich bin unheimlich dankbar dafür, in einer Pfarreiengemeinschaft gewesen zu sein und gesehen zu haben, was es heißt, über Pfarreigrenzen hinweg zu arbeiten", betont Knopf. "Es war eine tolle Zusammenarbeit. Ich sage von Herzen danke!" Außerdem fügte er noch hinzu: "Ich sage bewusst: Auf Wiedersehen!"
Ab dem 1. September 2017 ist Michael Knopf als Gemeindereferent in Höchstadt und Umgebung im Einsatz.