von unserem Mitarbeiter Klaus-Peter Wulf

Rugendorf — Einverstanden zeigte sich der Gemeinderat Rugendorf in seiner Sitzung am Montagabend mit der Errichtung eines 140 Meter hohen Mastes zur Windmessung durch die Naturstrom AG. Aufgestellt wird dieser am möglichen Standort der Windenergieanlage im Bereich Vierzehnweglein. Der Mast soll für die Dauer eines Jahres aufgestellt werden, um sicher zu stellen, dass die Windhöffigkeit ausreicht.
Der Bauherr hat sich schriftlich verpflichtet, dass nach Ablauf der Messung der Mast innerhalb eines halben Jahres wieder abgebaut wird.
Stellvertretender Bürgermeister Fritz Rösch und Gemeinderat Gerhard Theuer sahen die Errichtung des Messmastes als sinnvoll an, um festzustellen ob die Windstärke ausreicht. Einstimmig votierte das Ratsgremium dafür.

Firma haftet für Schäden

Im Beschluss wurde zudem festgelegt, dass vorher eine Bestandsaufnahme erfolgt für den Fall, dass Rugendorfer Feld- und Waldwege für den Auf- und Abbau des Mastes genutzt werden. Eventuelle Schäden müssen hinterher von der Firma Naturstrom AG wieder beseitigt werden.
Einmütig bestätigte der Rugendorfer Gemeinderat den bei der Dienstversammlung am 8. März gewählten Kommandanten der Feuerwehr Zettlitz, Tobias Landa, und und dessen Stellvertreter Ralf Witzgall.

Des Guten zu viel

Gegen die Stimmen von Manfred Pöhlmann und Friedrich Oertel übertrug das Ratsgremium auch für das Jahr 2015 die gemeindliche Pflichtaufgabe der Fundtierversorgung auf den Tierschutzverein Kulmbach und Umgebung. "Da diese Tätigkeit seit über 20 Jahren mit gleichbleibend 25 Cent pro Einwohner honoriert wird, die Kosten für eine artgerechte Unterbringung der Fundtiere dadurch jedoch nicht mehr gedeckt werden können, bittet der Tierschutzverein erstmals in diesem Jahr um eine Vergütung vom 50 Cent pro Einwohner. Dies entspricht bei 1034 Personen einem Betrag von 517 Euro", sagte Bürgermeister Ralf Holzmann.
Für Pöhlmann und Oertel war eine Verdoppelung allerdings zu viel des Guten.