Derzeit wird das ehemalige Gasthaus "Zur Schwane" in Weisendorf saniert. Da sich das Objekt im Sanierungsgebiet des Marktes Weisendorf befindet, kann es im Rahmen der städtebaulichen Sanierung gefördert werden. Wie Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) erläuterte, liege es im ausdrücklichen Interesse des Marktes Weisendorf, dass private Eigentümer an der Umsetzung der Sanierungsziele mitwirken.

So könnten bauliche Veränderungen unterstützt werde, die sowohl den privaten als auch den öffentlichen Belangen gerecht werden. Grundsätzlich gelte dabei: Die Maßnahme muss den Zielen der Sanierung entsprechen und einen Beitrag zur Aufwertung der Ortsmitte Weisendorf leisten.

Wichtig für das Ortsbild

Dazu gibt es in Weisendorf ein kommunales Förderprogramm. Im Rahmen dieses Programms sollen zum Beispiel Veränderungen von Fassadenöffnungen für Fenster und Türen, der Austausch von Türen, Fensterläden und Rollläden, Veränderungen von Außenwandverkleidungen/Verblendungen/Außenputz, Veränderungen und Erneuerungen von Dacheindeckungen oder Veränderungen von Hof- und Freiflächen einschließlich ihrer Einfriedungen unterstützt werden, wenn sich dadurch eine gestalterische Verbesserung ergibt.

Nach Auffassung der Städteplaner vom Büro Topos-Team erfüllt das Projekt "Schwane" die Fördervoraussetzungen. Die Kosten der Sanierung überschreiten den üblichen Förderhöchstbetrag, aber bei besonderer Bedeutung eines Anwesens für das Ortsbild kann über den Förderbetrag hinaus gefördert werden, wenn der Marktgemeinderat dem zustimmt. Auf Vorschlag des Bürgermeisters beschloss das Gremium, die Sanierungsmaßnahme mit 19 000 Euro zu unterstützen. sae