Manfred Niewelt feierte im Kreis seiner Familie und seiner vielen Bekannten seinen 70. Geburtstag. Der gebürtige Lichtenfelser, der bei der Maschinenfabrik Schröder in Bad Staffelstein das Schlosserhandwerk erlernte, um dann bei der Baufirma Och als Maschinenschlosser bis zu deren Schließung zu arbeiten, widmete als begeisterter Sänger einen beträchtlichen Teil seiner Freizeit dem Chorgesang, wobei seine Frau eine wichtige Rolle spielte. In der Gastwirtschaft Funk in Roth lernte er nämlich als Gast seine aus dem Ort stammende Frau Margit kennen, als diese sich gerade mit dem Gesangverein Roth zu einer Chorprobe in ihrem Vereinslokal befand. Sofort trat er 1966 in den Gesangverein ein und verstärkte den Chor mit seiner Bassstimme. Auch im privaten Bereich klappte es bestens, so dass er Margit zwei Jahre später vor den Traualtar führte. Bis 1981 waren beide aktive Mitglieder beim Gesangverein Roth, obwohl sie schon 1972 in ihrem Wohnort Seubelsdorf dem Gesangverein Seubelsdorf als aktive Mitglieder beitraten. Hier übernahm Manfred Niewelt 1984 den Vereinsvorsitz von seinem Vater Willi, der seit 1978 an der Vereinsspitze stand. Bis heute hat er dieses Amt inne. Bis vor zwei Jahren engagierte er sich auch 24 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender des Sängerkreises Coburg-Kronach-Lichtenfels. Seit zwei Jahren verstärkt Manfred Niewelt den Männerchor in Kösten. Da dort Bedarf an einem Tenor herrschte, singt er dort in dieser Stimmlage. Aufgrund seiner Verdienste durfte Manfred Niewelt zahlreiche Ehrungen entgegennehmen. So wurden ihm 2012 die Kulturmedaille der Stadt und das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt verliehen. Alfred Thieret