Die Corona-Krise bringt weltweit viele Reisebeschränkungen mit sich. Für viele junge Menschen platzt daher der Traum, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein "Work and Travel" im Ausland zu absolvieren. Diesen Menschen will der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Forchheim Alternativen bieten.

Ein FSJ oder aber ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist beim ASB Forchheim in Bereichen wie dem Krankenfahrdienst, der Seniorenhilfe und dem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Stadt und Landkreis Forchheim möglich. "Eines hat die Corona-Krise ohne Zweifel bewirkt: Soziale Berufsfelder sind stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt", sagt Freiwilligenkoordinatorin Kim Vosseler.

Die Krise zeige, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gerade auch vom freiwilligen Engagement lebt. "Wir sorgen natürlich in allen Arbeitsbereichen dafür, dass wir den Corona-Vorgaben der Behörden entsprechen. Einen Freiwilligendienst kann man in diesem Rahmen weitgehend ohne größere Einschränkungen absolvieren", erläutert Vosseler. FSJler erhalten neben einem Taschengeld Vergünstigungen durch einen Freiwilligenausweis. Viele FSJler und BFDler würden nach ihrer Tätigkeit vom ASB in Ausbildungsverhältnisse wie Heilerziehungspfleger, Altenpfleger, Notfallsanitäter oder kaufmännische Berufe übernommen.

Der Einstieg ist jederzeit möglich. Das Engagement dauert zwischen sechs und 18 Monaten. Infos zum Freiwilligendienst gibt es online unter www.asb-forchheim.de/mitmachen-helfen, per E-Mail an info@asb-forchheim.de oder telefonisch bei Kim Vosseler unter 09191/ 7007-28. red