Mit der Vertragsunterzeichnung wurde im Frensdorfer Rathaus der Startschuss für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung gegeben. Dadurch soll flächendeckend in der gesamten Gemeinde eine Netzgeschwindigkeit von mindestens 30 bis zu 50 Megabit/Sekunde erreicht werden. Als unterversorgte Gemeindebereiche, also solche, die bislang noch unter einer Geschwindigkeit von 30 Megabit liegen, wurden Reundorf (ganz), Ober- und Untergreuth, Teile von Frensdorf, insbesondere Frensdorf West, Lonnershof, Ellersdorf, Hundshof und Vorra ermittelt.
Den Zuschlag für den Ausbau erhielt - nach erfolgtem Auswahlverfahren - die Deutsche Telekom. Bei einer Gesamtinvestition von rund 900 000 Euro muss nach Abzug der Telekom-Eigenleistung noch eine Deckungslücke in Höhe von 405 165 Euro finanziert werden. Die Gemeinde erhält darauf einen Zuschuss in Höhe von siebzig Prozent, also 283 615 Euro aus dem staatlichen Förderprogramm. Somit hat Frensdorf noch einen Eigenanteil in Höhe von 121 550 Euro zu bestreiten. Wie Klaus Markert von der Deutschen Telekom bei der Vertragsunterzeichnung erklärte, werden in Frensdorf 1168 Haushalte versorgt. 27 Kilometer Glasfaserkabel werden - zumeist in bereits vorhandene Rohre - verlegt und 14 neue Multifunktionsgehäuse müssen aufgestellt werden. Auf 2,5 Kilometern werden für die Verlegung Tiefbauarbeiten notwendig.
Als Ausbauzeit für die Maßnahme sichert die Telekom ein Jahr ab Vertragsabschluss zu. "Wir werden aber nicht ganz so lange brauchen", zeigte sich Markert zuversichtlich. Das heißt, dass alle Frensdorfer voraussichtlich Weihnachten 2016 schnell im Internet unterwegs sein können. Das Glasfaserkabel wird in der Regel bis zum Verteilerkasten gelegt. Für die weitere Strecke zum Anschluss werden die bestehenden Kupferkabel genutzt. Ausnahmen sind neue Baugebiete oder Gewerbegebiete. Dort werde Glasfaserkabel bis zur Haustüre verlegt, erklärte der Leiter des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Uwe Wagner. See