Der neue Teil-Lockdown seit 2. November nimmt ausdrücklich die Zusammenkunft für Gottesdienste aus. Lothar Wieler, der Leiter des Robert-Koch-Instituts in Berlin, lobte die Hygieneschutzkonzepte in den Gotteshäusern und bezeichnete als selbst praktizierender Katholik jüngst die Kirche als systemrelevant.

Von daher läuft das Gottesdienstangebot wie auch das Hygieneschutzkonzept der Höchstadter Stadtpfarrei St. Georg wie bisher weiter. Um eher ängstlichen Menschen, die einen Kirchgang im Rahmen eines Gottesdienstes fürchten, eine spirituelle Erfahrung zu ermöglichen, wird zunächst an allen Novembersonntagen von 11.30 bis 18 Uhr die Eucharistie in einer Monstranz auf dem Altar zur stillen Anbetung ausgesetzt. Zur besinnlichen Atmosphäre in der Stadtpfarrkirche tragen auch musikalische Darbietungen bei.

Nach wie vor wünschen sich viele Menschen trotz der früh einsetzenden Dunkelheit und der kühleren Temperaturen die Fortsetzung der Freiluftgottesdienste an der Lourdesgrotte. Jeden Sonntagabend um 17 Uhr feiert die St.-Georgs-Pfarrei deshalb bis auf weiteres eine heilige Messe. Die Grottenbaugruppe hat die Anlage mit Beleuchtungskörpern versehen, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre vor der Lourdesgrotte sorgen.

Jeden Abend um 18 Uhr finden weiterhin die zehn Minuten dauernden Gebete um Schutz vor der Pandemie und um den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Firma Schaeffler an der Lourdesgrotte statt. Sollten ältere Menschen Hilfe beim Einkaufen benötigen, kann auch hier die Pfarrei wieder Unterstützung vermitteln. LM