Wonfurt — Sein 30-jähriges Bestehen nahm der Katholische Frauenbund Wonfurt zum Anlass für eine gemütliche Feier im Pfarrzentrum und gestaltete außerdem eine Messfeier für die Lebenden und Verstorbenen des Frauenbundes in der Pfarrkirche St. Andreas in Wonfurt.
Im Pfarrzentrum blickte Doris Dietrich, die zusammen mit Rosa Weinig, Inge Schamberger und Maria Tempel den Frauenbund leitet, auf die Gründung des Vereins am 11. Juni 1985. "Damals hatten wir 35 Mitglieder und zum heutigen Zeitpunkt sind es 34 Frauen, die sich in der Gemeinschaft im Glauben jeden Monat einmal treffen", sagte sie.
Zu den Veranstaltungen im Jahreskreis zählten die Jahresversammlung, die Faschingsfeier, die Ausrichtung des Weltgebetstages im März jeden Jahres, ein Frauenfrühstück zu aktuellen Themen, das Schmücken des Osterbrunnens und die Pflege der Blumenkästen vor den Heiligenfiguren, der Verkauf von Palmbüscheln, dessen Erlös für den Kirchenschmuck gespendete werde, eine Maiandacht in verschiedenen umliegenden Kapellen sowie ein Ausflug. Auch zum Erntedankfest schmücke der Frauenbund die Kirche und mit einer Adventsfeier, bei der alle Anwesenden mit einem Präsent bedacht würden, schließe das Jahr ab. Ein Vortrag von Inge Schamberger mit ihren Bildern von den Ereignissen der letzten Jahre rundete den Rückblick ab.
In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Holger Baunacher, der auch ein kleines Geschenk mitgebracht hatte: "Ich freue mich, dass unser Frauenbund schon 30 Jahre aktiv ist und ich würde mich freuen, wenn sich ihm auch weitere, jüngere Frauen anschließen, um die Zukunft zu sichern."
Doris Dietrich ehrte die ehemaligen und aktiven Vereinsmitglieder. So erhielten Rosa Weinig, Inge Schamberger, Maria Tempel und sie selbst sowie die Zeitungsausträgerin Elfriede Ullrich und die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Erna Pöhlmann, Gertrud Waschkau, Christa Firsching und Renate Wagenhäuser jeweils einen kleinen Rosenstock. Anschließend überreichten die Vorstandsmitglieder allen Frauen einen Blumengruß für ihre Treue. ul