Das Jahr neigt sich dem Ende zu und eigentlich eröffnen dann langsam die Weihnachtsmärkte. In diesem Jahr ist aber alles anders. Aufgrund Corona sind die Weihnachtsmärkte in der Region abgesagt, so auch der Adventsmarkt der Franziskusschwestern im Mutterhausgarten.

"Diese Entscheidung fiel besonders schwer, weil gerade in Peru und Indien die Not durch die Corona-Pandemie noch verschärft wurde. Schon seit Monaten engagieren wir uns dort, um den Menschen zu helfen. So unterstützen wir mit Lebensmittelpaketen, Gesundheitskosten-Übernahme, Bereitstellung von Laptops und so weiter", erklärte Franziskusschwester Katharina.

Eingemachtes und Handarbeiten

Kurzfristig hat sich dann die Möglichkeit ergeben, in Bad Staffelstein einen Teil der Basar-Waren anzubieten. "Im neuen Pop-up-Store hinter dem Rathaus konnten wir einen Teil der Waren, die bereits produziert waren, der Bevölkerung anbieten", fügte Schwester Katharina an. Es wurde Eingemachtes aus dem Klostergarten, Strickwaren, Handarbeiten und einiges mehr angeboten.

Der Erlös ist für die Corona-Projekte der Franziskusschwestern bestimmt. "Wir stehen in engem Kontakt zu den Schwestern in Peru und Indien. Was es bedeutet, neun Monate das Haus nicht zu verlassen oder Hunger zu leiden, weil man keine Arbeit hat, können wir nur ahnen."

Für alle, die nicht kommen konnten, gibt es die Möglichkeit noch im Shop des Diözesanmuseums in Bamberg von montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr Selbstgemachtes zu erwerben. Plätzchen frisch aus der Klosterküche können unter der Telefonnummer 09571/926186 bestellt werden.

Wer als Unternehmer in diesem Jahr noch ein Projekt sucht, das er Weihnachten unterstützen möchte, den beraten die Franziskusschwestern gerne und stellen Informationsmaterial zur Verfügung unter info@franziskusschwestern-vierzehnheiligen.de. gkle