Der Frankenwaldverein Kulmbach hat bei einem Treffen den Wegebetreuer Jochen Scholz verabschiedet. Neben der Organisation von Wanderungen und Ausflügen ist die Betreuung des Wanderwegenetzes in und um Kulmbach herum das zweite Standbein des Vereins.

Vorsitzender Hans Werther konnte 15 der 16 Frauen und Männer in der "Hagleite" begrüßen, die ehrenamtlich ein Jahr lang auf die sinnvolle und richtige Beschilderung der Wege geachtet und viele Schilder im Wald freigeschnitten hatten. Wegewart Manfred Held lobte den guten Zustand der Ausschilderung im insgesamt 272 Kilometer langen Wanderwegenetz, das der Kulmbacher Frankenwaldverein betreut.

Aufmerksame Spaziergänger und Wanderer haben sicher bemerkt, dass die beiden Steigla "Rehberg-Weg" und "Ebersbacher Weg" in größeren Streckenabschnitten verändert und umgelegt wurden. Dies war erforderlich, um die Kriterien der Zertifizierung von mindestens 35 Prozent naturnahem Untergrund auch in Zukunft zu erreichen.

Wegen der fehlenden Parkplätze auf der Plassenburg beginnt der "Rehberg-Weg" jetzt am Rehberg-Pavillion, der "Ebersbacher Weg" am Parkplatz des Kulmbacher Freibads. Demnächst werden an den neuen Ausgangspunkten noch Übersichtskarten angebracht.

Mit der Verabschiedung von Jochen Scholz, der sein Amt aus Altersründen aufgab, folgte der Höhepunkt des Abends. Held und Werther dankten für 14 Jahre zuverlässige Markierertätigkeit am "Trebgaster Weg" und als Wanderführer im heimischen Raum. Zudem habe er seinen Nachfolger Günther Hartmann bestens eingewiesen. red