Seit einem Jahr steht Josef Schlee an der Spitze des Heimat- und Wandervereins "Frankenlust" Wallenfels. Und nach nur zwölf Monaten wartete der Vorsitzende auf der Jahresversammlung mit 34 neuen Mitgliedern auf. Damit ist in einem Jahr die Mitgliederzahl um 45 Prozent auf 109 gestiegen.
Der Rückblick des Vorsitzenden zeigte, wie viel Liebe und Arbeitseinsätze in das vereinseigene Kleinod, die Wanderhütte am Herrgottswinkel, und in den unmittelbar daran befindlichen Außenbereich investiert wurden. Beste Unterstützung erfuhr der Verein durch ortsansässige Firmen, Facharbeiter und Mitglieder, die mit anpackten, wenn es galt, anstehende Baumaßnahmen oder Reparaturarbeiten durchzuführen.
Hinzu kamen Geldspenden, die unter anderem von der Raiffeisenbank Wallenfels und der örtlichen Flößergemeinschaft kamen. Deren Vorsitzender Andreas Buckreus hatte 500 Euro zur Schaffung eines größeren Parkplatzes übergeben.


Viel Arbeit investiert

Vorsitzender Schlee sprach von einem zwar arbeitsreichen, aber zugleich auch erfolgreichen Jahr. Intensiv ging er auf die durchgeführten Arbeiten ein. Das Hauptaugenmerk galt der Schaffung einer größeren Parkmöglichkeit in Hüttennähe. Teilweise war man deswegen mit schwerem Gerät und bis spät in die Nach hinein im Einsatz.
Äußerst gelungen sei das alljährliche Bergfest. Der Vorsitzende hatte allen Grund, seinen freiwilligen Helfern, zu denen auch schon Neumitglieder gehörten, zu danken. Hinsichtlich der 34 neuen Vereinsanghörigen vermerkte er, dass dadurch der Altersdurchschnitt erheblich gesenkt werden konnte.
Ein dickes Lob ging an seinen Vorgänger, den jetzigen Ehrenvorsitzenden Bernhard Schlee. In dessen 40-jähriger Amtszeit, davon 28 Jahre als Vorsitzender, sei eine gut erhalte Anlage und Hütte mit zeitgemäßen Ent- und Versorgungsleitungen erstellt und übergeben worden: "Für uns gilt es jetzt, das Geschaffene zu pflegen und zu erhalten", betonte Josef Schlee.
Kassier Dieter Wunner zeigte die Einnahmen und Ausgaben. Für die Prüfer bestätigte Rudi Schmidt die tadellose Führung der Finanzen.
Das erweiterte Vorstandsgremium wurde erneut für ein Jahr gewählt. Ihm gehören an: Birgit Gmelch, Hilde Gleich, Karin Gleich, Andreas Müller, Peter Hänel, Christian Kotschenreuther, Rudi Schmidt und Burkhard Zeuß.
Für seine 25-jährige Treue zum Heimatverein wurde Heinz Gleich, der vor allem beim Bergfest ein wichtiger Helfer ist, mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.


Beitrag bleibt gleich

Peter Hänel beschäftigte sich mit der geänderten Vereinssatzung, der in der vorgelegten Neufassung zugestimmt wurde. Hinsichtlich des Mitglieds-Jahresbeitrages wurde beschlossen, dass dieser in Höhe von neun Euro nicht verändert wird. Zweiter Bürgermeister Erich Mähringer dankte dem Verein und seinen engagierten Mitgliedern für die Bewältigung zahlreicher Arbeiten. Er versicherte, dass die Stadt immer ein offenes Ohr für die Belange des Heimatvereins habe. Dass dem so auch im abgelaufenen Berichtszeitraum gewesen sei, bestätigte Josef Schlee.
Bei der Vorschau zeigte der Vorsitzende anstehende Arbeiten auf. Birgit Gmelch regte an, eine Vereinshomepage einzurichten und ein Wirtshaussingen durchzuführen. Die Vereinsleitung will sich demnächst mit diesen Vorschlägen beschäftigen. hf