Am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr hat sich auf der A 9 kurz vor der Anschlussstelle Trockau in Fahrtrichtung Süden ein Volvo überschlagen. Der 48-jährige Fahrer musste laut eigener Angaben stark niesen, weshalb er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Renault rammte. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Renault und blieb auf dem Standstreifen stehen, während sich der Volvo überschlug. Die 37-jährige Fahrerin des Renault blieb unverletzt. Der Volvo-Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem Wrack befreien. Das Trümmerfeld erstreckte sich über fast 500 Meter. Wegen der vielen Fahrzeugteile und total beschädigten Fahrzeuge war die Fahrbahn in Richtung München für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr , Rettungsdienst und Polizei gestaltete sich die Anfahrt schwierig, da im Stau keine Rettungsgasse gebildet wurde. Noch während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Bayreuth ereignete sich ein weiterer Unfall zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Plech in Fahrtrichtung Berlin. Hier war ein Kleintransporter aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern gekommen und seitlich mit einem Sattelzug kollidiert. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Der Kleintransporter war nicht mehr fahrbereit und blockierte Teile der Fahrbahn. Auch hier suchten Einsatzkräfte vergeblich die Rettungsgasse und erreichten nur schwer die Unfallstelle . Bei den Unfällen entstanden etwa 90 000 Euro Gesamtschaden. Zwei Personen wurden leicht verletzt. pol