In den letzten Tagen häufen sich laut Landratsamt Forchheim Anfragen von verunsicherten Bürgern beim Büro Energie und Klima zum Thema Photovoltaikanlagen und Eigenstromerzeugung. Hier sei beobachtet worden, dass zurzeit von wohl bundesweit agierenden Akteuren versucht werde, Photovoltaikanlagen "an der Haustüre" zu verkaufen.

Wesentliches Kennzeichen sei nicht nur die unaufgeforderte Kontaktaufnahme, sondern auch das Ausüben von Termindruck im Rahmen von "Sonderaktionen" oder "Wegfall von Fördermitteln".

Das Landratsamt Forchheim weist darauf hin, dass die Einspeisung von Photovoltaikstrom nach wie vor durch das EEG ( Erneuerbare-Energien-Gesetz ) vergütet wird und neben der gesetzlich fixierten Degression der Vergütung grundsätzlich keine negativen Änderungen im Bereich privater Kleinanlagen bekannt sind.

Nach derzeitigem Kenntnisstand würden auch das zinsverbilligte Kreditprogramm "Erneuerbare Energien" der KfW-Bankengruppe für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher (www.kfw.de/270) sowie das bayerische PV-Speicher-Programm (Zuschuss auf einen Batteriespeicher, www.energiebonus.bayern) fortgeführt. Interessierte können sich an die Energie- und Fördermittelberatung des Landratsamts wenden, Telefon 09191/86-1025, E-Mail: klima@lra-fo.de). red