In der Diskussion in der Informationsveranstaltung meldete sich Ferdinand Haselmeier, Sprecher der Interessensgemeinschaft (IG) zum Bürgerbegehren...
In der Diskussion in der Informationsveranstaltung meldete sich Ferdinand Haselmeier, Sprecher der Interessensgemeinschaft (IG) zum Bürgerbegehren „Kein Rathaus ins Pfarrhaus“, zu Wort. Es sagte, ihm sei nach der Präsentation des Bürgermeisters aufgefallen, dass sich seine Zahlen mit denen von Hanngörg Zimmermann (FW) decken würden. Er wundere sich deshalb, wieso Zimmermann seine Ausführungen als Halb- und Unwahrheiten bezeichnet habe.
Zimmermann dankte für Haselmeiers Wortmeldung, eine Antwort kam jedoch von Gottfried Polzer, Haselmeiers Nachbarn. „Ich halte diese Ausführungen etwas für seltsam, Herr Haselmeier“, befand Polzer.
Frage nach den Parkplätzen
Winfried Schuh fragte nach den Parkplätzen. Dazu erklärte Zimmermann, dass der Pfarrgarten nicht versiegelt werden solle und sich Parkplätze beim Friedhof und beim alten Rathaus befinden.
Markus Zweck wollte wissen, woher die Zahl 8,6 Millionen Euro kommt. Zimmermann betonte, dass es sich um eine Grobschätzung nach dem Baukostenindex handele. Architekt Michael Schoener ergänzte, dass die Zahl eine realistische Größe sei. Allerdings wäre es zum jetzigen Zeitpunkt unseriös, genauere Zahlen zu nennen, weil es noch keine Kostenschätzung gebe.
Der Baufachmann Gerhard Wolf verwies darauf, dass im letzten Halbjahr die Baupreise um 30 Prozent gestiegen seien. Rechne man dies dazu, dann sei man bei 2,4 Millionen Euro Mehrkosten zur Grobschätzung. Dazu räumte der Planer ein, dass der Markt in bestimmten Segmenten derzeit unkalkulierbar sei. Er habe auch schon Ausschreibungen aufheben müssen. Bürgermeister Zimmermann räumte ebenfalls ein, dass es Preissteigerungen gebe, hielt das Ganze aber für eine imaginäre Diskussion , weil man noch keine konkreten Untersuchungen der Bausubstanz und somit noch keine genaueren Zahlen habe. Es sei aber schon ein Puffer von 500.000 Euro draufgesattelt worden.
Zweck wollte wissen, ob es auch höhere Zuschüsse gebe, wenn es teurer werde. Dies bestätige der Planer, weil die Zuschüsse prozentual erfolgen würden; aktuell rechne man im Schnitt mit 70 Prozent Zuschuss.