Stadtarchiv Forchheim bietet zahlreiche Einblicke hinter die Kulissen

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Anfang Dezember wurde der neue Benutzerraum des Forchheimer Stadtarchivs in der Schulstraße fertiggestellt.
Anfang Dezember wurde der neue Benutzerraum des Forchheimer Stadtarchivs in der Schulstraße fertiggestellt.
Stadt Forchheim

Die Stadtarchivarin Miriam Mulzer weist auf die erfolgreiche Kooperation des Stadtarchivs der Stadt Forchheim mit der Volkshochschule (VHS) Forchheim hin, die auch im Frühjahr/Sommer 2026 fortgeführt wird. Ein Höhepunkt ist der Tag der Archive am 7. März, an dem das Stadtarchiv von 10 bis 18 Uhr seine Türen öffnet und Einblicke hinter die Kulissen bietet.

Interessierte können sich auf forchheim.de/stadtarchiv informieren. Das neue Programm sowie die ausführlichen Kursbeschreibungen finden sich auf vhs.de. Für alle neuen Kurse ist eine Anmeldung möglich. Folgende Veranstaltungen werden über die VHS angeboten:

1. „Schätze des Stadtarchivs “: Teilnehmer werfen einen Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs in der Schulstraße 1/3. Als „Gedächtnis“ der Stadt verwahrt das Stadtarchiv eine Vielzahl an Stücken, die von der Geschichte der Stadt und ihren Bewohnern erzählen. Die Führung dauert 90 Minuten.

Termine gibt es am 27. Februar, 16 Uhr (Kursnummer FO870A), 20. März, 16 Uhr (FO870B), 24. April, 16 Uhr (FO870C) und am 8. Mai, 16 Uhr (FO870D).

2. „Archivarbeit leicht gemacht“: Was muss man bei einem Archivbesuch eigentlich beachten? Wie kommt man an Unterlagen zum Thema? Stadtarchivarin Miriam Mulzer gibt eine Einführung in die Archivrecherche und stellt zentrale Bestände des Forchheimer Stadtarchivs vor Ort vor am 20. Mai um 18 Uhr (FO873).

3. Forchheimer Familiengeschichte (n) entdecken: Für alle, die mehr über ihre Forchheimer Vorfahren erfahren wollen. Egal, ob jemand seinen Stammbaum erforschen, eine Chronik erstellen oder einer alten Familienlegende auf die Spur gehen möchte, im Stadtarchiv schlummern zahlreiche Unterlagen, die Auskunft über die früheren Bewohner Forchheims und der ehemals selbstständigen Gemeinden Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth geben können.

Bei dem Infoabend erfahren Teilnehmer mehr darüber, wie sie im Stadtarchiv zu ihrer Familiengeschichte recherchieren können und welche Informationen sich in den verschiedenen Unterlagen des Stadtarchivs finden lassen. Der Vortrag dauert 90 Minuten und findet statt am 13. März um 16 Uhr (FO876) im Stadtarchiv .

4. „Alte Schriften lesen lernen“: Ob das Kochbuch der Oma , die Feldpostbriefe des Urgroßvaters oder der Stapel alter Dokumente vom Dachboden: Viele Hinterlassenschaften der Vorfahren sind in der alten deutschen Schrift – in Kurrent oder Sütterlin – geschrieben und können heute nur noch von wenigen gelesen werden.

In einer kleinen Gruppe werden gemeinsam erste Leseversuche unternommen und anhand von Beispielen geübt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Materialkosten belaufen sich auf zwei Euro pro Person. Die Kurstermine sind mittwochs, 4., 11., 18. und 25. März, jeweils um 18 Uhr (FO874) im Stadtarchiv .

5. „Alte Schriften lesen lernen“ (mit Vorkenntnissen): Gemeinsam entziffert die Gruppe wieder verschiedene handschriftliche Texte aus dem Forchheimer Stadtarchiv . Im Zentrum stehen dabei Texte aus der Zeit zwischen 1750 und 1900. Anhand der Schriftbeispiele werden das Erkennen von Ligaturen und die Auflösung von Abkürzungen geübt.

Die Materialkosten belaufen sich auf zwei Euro pro Person und Kurs. Die Kurstermine sind mittwochs, 22., 29. April und 6. Mai, um 18 Uhr (FO875).

6. Mitmachen beim Kulturlandschaftsforum Bayern: Thomas Büttner vom Bayerischen Landesverein für Heimatforschung stellt die digitale Mitmachplattform „Kulturlandschaftsforum Bayern“ vor. Ziel ist, die historische Kulturlandschaft des Forchheimer Landes

zu dokumentieren.

Eingeladen am 28. April um 19 Uhr (FO878) sind alle Interessierten, die Lust haben, ihre Heimat neu zu entdecken und an der Erforschung und Kartierung der historischen Kulturlandschaft mitzuwirken. Die Veranstaltung findet im Stadtteiltreff Katharinenspital in der Bamberger Straße 3 bis 5 in Forchheim statt. red