Am Montag ist am Bahnhof Heroldsberg (Landkreis Erlangen-Höchstadt) um 6.55 Uhr ein zehnjähriger Junge ins Gleis gestürzt. Die einfahrende Regionalbahn der Gräfenbergbahn konnte noch rechtzeitig...
Am Montag ist am Bahnhof Heroldsberg (Landkreis Erlangen-Höchstadt) um 6.55 Uhr ein zehnjähriger Junge ins Gleis gestürzt. Die einfahrende Regionalbahn der Gräfenbergbahn konnte noch rechtzeitig bremsen. Der Junge wartete am Montagmorgen am stark frequentierten Bahnsteig des Heroldsberger Bahnhofs auf einen Zug. Aus noch unbekannter Ursache stolperte der Zehnjährige ins Gleisbett. Eine einfahrende Regionalbahn aus Richtung Kalchreuth konnte aufgrund der geringen Restgeschwindigkeit von rund fünf km/h noch rechtzeitig anhalten. Der Schüler zog sich durch den Sturz Schürfwunden am Bein zu, welche der Rettungsdienst vor Ort behandelte. Im Anschluss holte ihn seine Mutter am Bahnhof ab. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann laut Bundespolizeiinspektion Nürnberg ein Fremdverschulden trotz des starken Reiseverkehrs ausgeschlossen werden. Die Bundespolizei empfiehlt allen Erziehungsberechtigten, mit ihren Schützlingen den Bahnhof gemeinsam zu begehen und auf potenzielle Gefahren besonders hinzuweisen.