Weil am Ende der Hallerndorfer Gemeinderatssitzung vom 9. November noch Tagesordnungspunkte auf der Agenda waren, trafen sich die Räte bereits eine Woche danach zu einer außerordentlichen Sitzung. Die knapp 1700 Euro für den Eigenanteil der Gemeinde für das Kernwegenetzkonzept könnte der Bürgermeister zwar direkt unterschreiben, das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) will jedoch einen Beschluss der Gemeinderäte . Alle Räte stimmten zu.

Bei der Erschließung des Baugebietes „Hasengarten“ im Hallerndorfer Ortsteil Schnaid wurde ein Speedpipe-Netz verlegt. Mit dem Verkauf an die Telekom für 13 000 Euro sind die 11 382 Euro Aufwendung gedeckt, beschlossen die Gemeinderäte .

Da in der Schule Lüftungsgeräte für 1500 Euro pro Stück angeschafft werden, könnten diese doch auch für den Kindergarten gekauft werden, gab Gemeinderätin Katharina Rebl (FdG) zu bedenken. Da die Räume in den Kindergärten jedoch größer als Klassenzimmer in der Schule sind, reichten diese nicht aus, entgegnete Bürgermeister Gerhard Bauer (WG Hallerndorf ). Weiterhin schlug die Gemeinderätin vor, die Gebühren für die Kindergärten komplett freizustellen und damit den Aufwand für die Verwaltung zu verringern. Das müsste durchgerechnet werden, antwortete der Bürgermeister .

Die Vereine unterstützen

Weiterhin könnte jede Familie einen Familienpass bekommen, wünschte sich Rebl, doch Dritter Bürgermeister Stephan Beck (WG Willersdorf-Haid) bezweifelte, dass dieser tatsächlich genutzt würde. Daher schlug Markus Düsel (WG Pautzfeld ) vor, dass diejenigen Familien, die tatsächlich interessiert seien, den Ausweis aktiv im Rathaus abholen sollten.

Matthias Erlwein ( CSU ) nahm die durch Corona ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Vereine in den Blick und schlug vor, die im Januar auszuschüttende Förderung zu verdoppeln. sh