„Die Aufträge sind vergeben und die Lieferanten haben die Materialien vorrätig. Das ist ja im Augenblick auch ein Thema“, berichtete der Architekt und zeigte, dass noch die Türzargen fehlen.
Dritter Bürgermeister Richard Wiegärtner (FWBB) informierte sich bei Ralf Bahl über den Schallschutz an den Decken und war angetan von der Akustik. Die Räte schauten sich im Erdgeschoss um, das sich auf zwei Ebenen ausdehnt. Es umfasst 770 Quadratmeter und ist für vier Gruppen ausgelegt. Jede Gruppe hat ihren Gruppen- und einen eigenen Sanitärraum.
„Oh, wie schön“, rief Stadträtin Susanne Löser (NLE) aus, als sie einen Sanitärraum betrat und die Fliesen an den Wänden sah. Einige Räte gingen in die Hocke und schauten in den Spiegel, der auf Kinderhöhe angebracht ist.
Danach begutachtete das Gremium den Keller und den Bewegungsraum. Hier stellte Thomas Dorscht fest, dass der Boden wie geplant federt.
Große Räumlichkeiten
Bahl zeigte den Raum für das Personal , den Lagerraum und die Küche. „Kindergartenkonzepte sind heutzutage anders als früher, denn jetzt kommen noch andere Personen rein, zum Beispiel Logopäden “, meinte die Bürgermeisterin. Dafür gibt es nun einen eigenen Multifunktionsraum.
Weiter meinte sie: „So große Räumlichkeiten hätten wir nicht, wenn wir neu gebaut hätten.“ Dem stimmte auch Architekt Bahl zu. Stolz erklärte er, dass die Arbeiten nach Plan fertiggestellt und sogar günstiger kommen würden: „Unser Ziel war eine Fertigstellung bis Ende dieses Jahres. Ende November beziehungsweise Anfang Dezember könnte mit dem Umzug begonnen werden.“
Allerdings möchte die Kindergartenleitung erst nach Weihnachten umziehen, da es in den letzten Jahren viel Stress gegeben hatte.
Christiane Meyer erinnerte die Stadträte daran, dass es derzeit eine fünfte Notgruppe gebe, die vorerst in den aktuellen Räumlichkeiten bleiben müsse.
Thomas Dorscht interessierte sich für das Farbkonzept, und Ralf Bahl erklärte ihm, dass die Decken weiß bleiben sollen und die Wände in „Altweiß“ gestrichen würden. Farbe solle durch Möbel und Bäume in die Räume kommen. „Die Fensterleibungen an der Fassade werden jedoch farbig gestrichen“, ergänzte er.
Christiane Meyer zeigte, dass wegen Corona noch Raumlüfter angebracht werden. „Trotz der etwa 25 000 Euro für die Lüftungsanlage bleiben wir unter den geplanten Kosten“, ergänzte Bahl, was die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses sehr gern hörten.