Die Generalversammlung des Gesangvereins Kersbach fand coronabedingt erst dieser Tage statt. In ihrem Rechenschaftsbericht ging Luise Mohl auf die Konsequenzen aus der Corona-Pandemie ein, wie der Verein mitteilte.

Die letzte Chorprobe fand am 11. März 2020 statt. Die neuen Vorgaben mit den geforderten Abständen zwischen den Aktiven konnte der Chor laut Mohl nicht einhalten. Dies bedeute auch, dass sich der Verein nach einem neuen, größeren Probenraum, der auch für den Kinderchor geeignet sein muss, umsehen musste. Hinzu kam die Erfordernis eines mobilen Pianos.

Martin Lauterbach, der sich für eine Mitarbeit im Vorstand bereiterklärte, kümmerte sich um die Umsetzung. Die Chorproben finden künftig im Pfarrheim statt, das E-Piano wurde angeschafft. Das überflüssige Klavier wurde der Grundschule in Kersbach geschenkt.

Der Ausfall des Weihnachtskonzertes und des Grillfestes haben ein Loch in die Kasse gerissen. Einen kleinen Ausgleich bildeten die Corona-Hilfen des Landes Bayern. Auch der Verzicht auf das Honorar für die Zeit der ausgefallenen Chorproben hat sich positiv auf die Kassenlage ausgewirkt. Alles in allem gab es ein ausgeglichenes Ergebnis, wie aus dem Kassenbericht hervorging.

Der Bericht der Chorleiterin Regina Freiwald fiel kurz aus, da es außer dem Gedenkgottesdienst keine Auftritte gab. Die Mitgliederzahl lag zum Jahresende bei 137 Personen.

Bei den Vorstandswahlen gab es einige Wechsel: Vorsitzender ist Martin Lauterbach, Zweite Vorsitzende Luise Mohl, Kassierin Daniela Derbfuß, Schriftführer und Pressewart Wolfgang Zimmermann . Notenwartin ist Edith Lauterbach, Kulturwart Hans Platzer und Jugendbeauftragte Angela Herold. Beisitzer sind Elke Habert, Angela Herold, Ingrid Liedel und Corinna Seese.

Martin Lauterbach gab einen Ausblick auf den Rest des Jahres. Am 15. September startete der Kinderchor mit über einem halben Jahr coronabedingter Verspätung. Die kleinen Sängerinnen und Sänger trafen sich im Pfarrheim. Die Kinder üben immer mittwochs ab 17 Uhr außer in den Schulferien. red