„Blas’ Musik in die Welt!“ Mit diesem sehr anspruchsvollen, aber wunderbar klingenden Marsch der „Egerländer Musikanten “ überraschte der Tenorhorn-Solist Alexander Wurz die Musiker der Buckenhofener Blasmusik bei ihrem „Workshop Böhmisch-Mährisch“, den der Musikverein Forchheim-Buckenhofen (MVFB) für seine Traditions-Truppe organisiert hatte.

Der aus Baden-Baden stammende Vollblutmusiker ist u. a. Mitglied des europaweit renommierten Blasorchesters von Ernst Hutter, der als legitimer Nachfolger von Ernst Mosch gilt. Für einen ganzen Tag hatte der MVFB diesen virtuosen Könner am Tenorhorn zu sich geholt, der im deutschsprachigen Raum auch als Dozent einen herausragenden Ruf genießt.

Dies hatte noch einen weiteren guten Grund: Am Ostersonntag, 17. April, um 19.30 Uhr wird Alexander Wurz als Solist zusammen mit der Bläserphilharmonie Forchheim auf der Bühne der Konzerthalle in Bamberg stehen – und dafür musste natürlich gemeinsam geprobt werden. Zwei Stunden lang wurde in feinster Kleinarbeit u. a. an „Pantomime“ von Philip Sparke gefeilt, mit dem Ziel, das Zusammenspiel von Solist und Orchester bei diesem äußerst virtuosen Solowerk optimal aufeinander abzustimmen. Ein glänzend aufgelegter Dirigent Mathias Wehr, 55 motivierte und vor Spiellaune strotzende Musiker und ein in der Szene bestens bekannter Solist konnten diese gemeinsame Probe nach den vielen Corona-Einschränkungen sichtbar genießen.

Der Vorverkauf für das Frühlingskonzert in Bamberg beginnt am Freitag, 11. März, an allen gewohnten Verkaufsstellen, bei den Musikern sowie unter www.mv-fb.de. red