Trotz des längeren Wintereinbruchs und des seit vier Monaten bestehenden Corona-Lockdowns, der im Dezember nochmals verschärft wurde, stieg die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Bamberg-Coburg in den letzten vier Wochen nur geringfügig.

Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Februar lediglich um 0,5 Prozent beziehungsweise 65 Personen auf 14 336. Im letzten Jahr, kurz vor der Corona-Krise, war die Zahl der Arbeitslosen aufgrund der frühlingshaften Temperaturen bereits um 2,4 Prozent gesunken.

Die Arbeitslosigkeit liegt im Agenturbezirk Bamberg-Coburg aktuell um 22,8 Prozent oder 2659 Personen über dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote zählt wie im Januar 4,1 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 3,3 Prozent.

Die einsetzende Frühjahrsbelebung sorgte bereits für erste positive Signale am Arbeitsmarkt . 1040 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer neuen Beschäftigung beenden.

Landkreis Forchheim

Im Landkreis Forchheim sorgte die einsetzende Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt trotz eisiger Temperaturen und Lockdown bereits im Februar für einen ersten leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit . Sie verringerte sich um 0,8 Prozent beziehungsweise 19 Personen auf 2390. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Zahl der Arbeitslosen jedoch um 19,1 Prozent (384 Personen) darüber. Es verloren im vergangenen Monat 12,7 Prozent weniger Personen (34) ihren Job als im letzten Jahr. Gleichzeitig fanden 13,9 Pro-zent weniger Menschen (32) eine neue Beschäftigung als 2020.

Die Arbeitslosenquote beträgt 3,5 Prozent (Januar 3,6, Vorjahr 3,0). Im Februar bekam der Arbeitgeberservice 213 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsangebote gemeldet, dies sind 2,3 Prozent weniger (5) als im Vorjahr. Im Bestand gibt es 680 Stellen, genau sieben Prozent weniger (51) als vor einem Jahr. red