Das Walberlafest wird auch dieses Jahr Corona-bedingt ausfallen, die Planungen für den Skulpturenweg am Walberla-Westhang sind jedoch abgeschlossen. Das Kulturprojekt soll Anfang Oktober realisiert werden.

Dank vieler örtlicher Sponsoren und Fördergeldern der Oberfrankenstiftung , des Bayernfonds, des Landkreises Forchheim, der Sparkasse Forchheim und der Gemeinden Kirchehrenbach und Wiesen­thau sei die Finanzierung des Skulpturenwegs am Walberla laut Veranstalter gesichert.

„Wir freuen uns, dass das Projekt gerade in diesen für Kunst und Künstler so schwierigen Zeiten verwirklicht werden kann und der Verbindungsweg zwischen Kirchehrenbach und Schlaifhausen schon bald zur Freiluftausstellung wird“, sagt Fritz Sponsel, Vorsitzender des Kunst- und Kulturvereins Kirchehrenbach .

Der Auslobung, also der Möglichkeit für Kunstschaffende, sich zu bewerben, steht jetzt nichts mehr im Weg. Der Schwerpunkt solle nach Kurator Ad Freundorfer, der bereits den Kunstweg im Ellertal bei Bamberg und ähnliche Projekte im Bodenseegebiet betreut hat, auf junger, experimentierfreudiger und innovativer Kunst liegen.

Wegen Covid-19 ist es den Teilnehmern allerdings nicht mehr möglich, vor Ort zu arbeiten. Die Werke sind während der Schaffungsphase im eigenen Atelier zu erstellen und der Prozess durch Webpräsentationen zu dokumentieren.

Die zehn durch eine Jury ausgewählten Künstler erhalten für die mindestens zweijährige Bereitstellung ihrer Arbeiten am Skulpturenweg jeweils 4300 Euro. Zur Eröffnung wird ein repräsentativer Ausstellungskatalog erscheinen.

Bewerbungen

Teilnahmeberechtigt sind alle professionell arbeitenden Kunstschaffenden aus Bayern oder mit Bezug zu Land und Region. Bewerbungsschluss ist Mittwoch, 30. Juni. Die vollständige Auslobung sowie das Bewerbungsportal finden Interessierte unter https://skulpturenweg-walberla.de. red